Gesundheitsreform

Stelzer haut auf den Tisch: Keine Spitalsschließungen!

Oberösterreich plant neue Corona-Verschärfungen
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Wegen Versorgungsplänen reißt oö. Landeschef der Geduldsfaden
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Sollen kleinere Spitäler zugunsten von Schwerpunktkrankenhäusern geschlossen werden? In der eben verhandelten Gesundheitsreform soll der Bund die Steuerung übernehmen. Nun, am Freitag, preschte der oö. Landeshauptmann Thomas Stelzer vor - er hat im Herbst 2027 eine Landtagswahl zu schlagen - und zieht eine dicke rote Linie: "Für Oberösterreich ist klar: Spitalsschließungen sind keine Lösung und wird es mit uns nicht geben. Ich halte nichts von theoretischen Debatten aus der Wiener Perspektive, die an der Realität der Menschen vorbeigehen. Wer über die Schließung von Spitälern spricht, muss auch sagen, wohin die Menschen gehen sollen, wenn vor Ort Kassenarztstellen unbesetzt bleiben."

Gerade Oberösterreich habe notwendige Reformschritte im Spitalsbereich gesetzt – "mit Hausverstand, Augenmaß und immer mit Blick auf die Versorgungssicherheit." Stelzer: "Reform ja, aber sicher nicht zulasten der Patientinnen und Patienten."

Facharzt-Zentrum statt Spital?

Tatsächlich schloss auch Gesundheitsministerin Korinna Schumann am Freitag Spitalsschließungen aus:  Die in der Versorgung identifizierten Kleinspitäler, mit nur einzelnen medizinischen Schwerpunkten, sollen jedenfalls als Standorte erhalten bleiben, wurde betont - aber etwa in Facharztzentren, Primärversorgungseinheiten (PVE) oder ein spezialisiertes Spital umgewandelt werden.

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