Es geht um Respekt
Mucha tobt über VdB wegen Kindern
Der schillernde Medien-Profi und Unternehmer Christian Mucha legt sich jetzt mit dem Bundespräsidenten an. Vor dem Österreich-Spanien-Match hat der Bundespräsident - umringt von Kindern - den Eltern quasi die präsidentiale "Anweisung" erteilt, ihre Sprösslinge länger wach bleiben zu lassen.
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"Wozu Kind leiden lassen?"
Jetzt tobt Christian Mucha: "Ich halte das in zweierlei Hinsicht für eine Amtsanmaßung."
"Zum einen war klar, dass wir das kaum gewinnen können ... da wurde im Vorfeld vom ‚Leidensdruck‘ gesprochen", poltert Mucha, bevor er den aufgelegten Elfer verwandelt. "Wozu ein Kind leiden lassen?"
Doch Mucha - der sich im österreichischen Fußball so gut auskennt wie Ralf Rangnick - spricht auch von Respekt, der wichtigsten Fußballtugend.
Respekt fehlt
"Und zweitens hat mir der wichtigste Satz in Ihrer Ansprache gefehlt; er lautet: ‚Natürlich sind Sie, die Eltern, die Erziehungsberechtigten Ihrer Kinder ... Deshalb schlage ich – respektvoll – vor, dass ...‘"
"Aber davon war nicht die Rede", empört sich Mucha, in den Augen einiger Eltern wohl zu Recht. Dann geht er den Mann in der Hofburg an wie ein Flügelstürmer: "Sie wollen respektiert werden?
Dann sollten auch Sie Respekt vorleben." Treffer versenkt.
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