Trainer-Debatte

Schweinsteiger bringt Klopp ins Spiel

Ein Mann mit grauen Haaren lächelt in die Kamera, eine Frau steht neben ihm im Stadion.
© APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay äußert sich Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger zur aktuellen Bundestrainer-Debatte.
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Er mahnt zur Geduld und fordert Respekt für den amtierenden Trainer Julian Nagelsmann. Solange dieser im Amt sei, verbiete sich die öffentliche Diskussion über Nachfolger. Dennoch bringt Schweinsteiger Jürgen Klopp als exzellente Alternative und logischen Kandidaten in den engeren Kreis, sollte Nagelsmann nicht mehr Bundestrainer bleiben, zumal Klopp selbst den Wunsch hege, dieses Amt einmal zu übernehmen.

Klopp-Debatte nicht ganz ausgeschlossen

Klopp wich Fragen zu einem möglichen Engagement nach dem blamablen Turnier-Aus zunächst aus, schloss es aber nicht kategorisch aus. Während Nagelsmann den Posten gerne behalten möchte, ließen die DFB-Verantwortlichen Bernd Neuendorf und Rudi Völler die Zukunft des Trainers vorerst offen.

Die Gründe für das unerwartete WM-Scheitern sieht Schweinsteiger derweil vor allem in spielerischen Defiziten. Er kritisiert das unsaubere Passspiel und eine mangelnde Kreativität der Mannschaft. Besonders gegen physisch starke und tief stehende Gegner wie die Elfenbeinküste, Ecuador oder eben Paraguay sei das spielerische Element unabdingbar. Da die deutsche Elf dieses nicht auf den Platz bringen konnte, fiel es ihr nach Ansicht des Ex-Profis zu schwer, sich ausreichend Torchancen zu erarbeiten, was letztlich das Scheitern besiegelte.

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