Störenfriede

Fan-Lärm: Ecuador beklagt sich bei FIFA

Der ecuadorianische Fußballverband (FEF) hat bei der FIFA eine offizielle Beschwerde wegen Vorfällen abseits des Spielfelds eingereicht.
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In der Nacht vor dem WM-Sechzehntelfinale zwischen Ecuador und Mexiko im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt hatten mexikanische Fans für massive Ruhestörung vor dem Hotel der ecuadorianischen Nationalmannschaft gesorgt.

Perfide Taktik der Mexiko-Fans

Videos im Internet zeigen Anhänger, die mit lauter Musik, Gesängen, aufheulenden Motoren, Hupen und Feuerwerk mutmaßlich den Schlaf der gegnerischen Spieler stören wollten – eine im internationalen Fußball zwar bekannte, aber umstrittene Taktik. Der FEF verurteilte dieses Verhalten scharf, da es den Prinzipien von Fair Play und sportlicher Einheit widerspreche, und forderte die zuständigen Behörden auf, notwendige Maßnahmen zum Schutz der Spieler, Betreuer und Fans zu ergreifen. Man hoffe dennoch, dass das Spiel selbst von Respekt und gesundem Wettbewerb geprägt sein werde. Zu der nächtlichen Störung kam für das Team von Ecuador erschwerend hinzu, dass sich die Anreise vom Basislager in Ohio nach Mexiko-Stadt aus ungeklärten Gründen von sechs auf neun Stunden verlängert hatte. Nationaltrainer Sebastian Beccacece entschuldigte sich auf einer Pressekonferenz für die sichtbare Erschöpfung seiner Spieler, betonte jedoch den unbedingten Kampfgeist der Mannschaft und lehnte jegliche Ausreden ab. Der mexikanische Fußballverband lehnte einen Kommentar zu den Vorfällen vor dem Hotel ab, und auch die FIFA äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

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