Wasser-Alarm

Gemeinden rufen zum Wasser-Sparen auf

Wasser spritzt aus einer undichten Verbindung zwischen Wasserhahn und Gartenschlauch.
© ORF
Hitze und Trockenheit setzen Niederösterreichs Wasserversorgung mächtig zu. Pöggstall im Bezirk Melk macht den Anfang und appelliert an seine Bürger, Wasser nur noch für das Nötigste zu verwenden.
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Kein Einzelfall, wie sich zeigt: Auch andere Gemeinden schlagen Alarm.

Nachtverbrauch bringt Speicher an die Grenze

Besonders brisant in Pöggstall: der stark gestiegene Wasserverbrauch mitten in der Nacht. Weil sich die Vorräte dadurch nicht erholen können, denkt die Gemeinde bereits über eine radikale Maßnahme nach – eine Abschaltung zwischen 22 und 4 Uhr früh.

Kein Einzelfall in NÖ

Aus der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes heißt es klar: Pöggstall ist kein Ausreißer. Auch in der Region Ostrong im Bezirk Melk wird bereits zum Sparen aufgerufen. Der Grund liegt nicht am fehlenden Wasser selbst, sondern am explodierenden Verbrauch in den Abendstunden – vermutlich durch fleißiges Gartengießen und Rasensprengen. Die Folge: Speicher und technische Anlagen geraten an ihre Belastungsgrenze.

Noch keine Entwarnung, aber auch kein Flächenbrand

Von einer überregionalen Wasserknappheit will man beim Land aktuell nicht sprechen. Zuständig für die Versorgung bleiben ohnehin die Gemeinden und Wasserversorger selbst. In Pöggstall hofft man unterdessen, dass der Spar-Appell wirkt – sonst bleibt der Hahn nachts einfach zu.

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