Evakuierung
Zwei Tote bei Großbrand in Krankenhaus
Beim Brand des Dachstuhls eines Krankenhauses in Ludwigslust nahe Schwerin in Deutschland sind zwei Menschen gestorben. Bei den beiden Opfern handelt es sich um Patienten. Donnerstagfrüh hatte die Einsatzleitstelle der Polizei zunächst von 34 Verletzten gesprochen. Inzwischen heißt es vom Landkreis Ludwigslust-Parchim, dass es nur einen Verletzten mit einer Rauchgasvergiftung gebe.
Auch interessant
Dass die Zahlen so stark voneinander abweichen, hat mit den Erstmeldungen vom Brandort an die Einsatzleitstelle zu tun. Dort wurden zunächst mehrere Dutzend Menschen gemeldet, die medizinisch untersucht werden sollten und dann im Laufe der Untersuchung als unverletzt eingestuft werden konnten, wie eine Polizeisprecherin sagte.
Dieser Facebook Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Facebook“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Feuer in Patientenzimmer ausgebrochen
Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer in einem Patientenzimmer ausgebrochen. Ob die beiden Toten gemeinsam in dem Zimmer lagen, war zunächst unklar. Einer der beiden war zunächst wiederbelebt worden, allerdings erfolglos. Der Dachstuhl des Krankenhauses hatte den Angaben zufolge gegen 4.20 Uhr Feuer gefangen. Patienten und Beschäftigte wurden aus dem Gebäude evakuiert. Zwischenzeitlich war das gesamte Krankenhaus geräumt worden, wie Klinikleiter Alexander Groß sagte. Den Angaben zufolge lagen zum Zeitpunkt des Feuers knapp 60 Patientinnen und Patienten im Krankenhaus.
Aufgrund des guten Brandschutzes habe die Feuerwehr nicht betroffene Stationen aber wieder freigeben können. Dort würden viele Patientinnen und Patienten auch versorgt. Fünf Patienten wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Das Feuer konnte bereits gelöscht werden. Den Angaben der Landkreis-Sprecherin zufolge haben in der Spitze etwa 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Flammen bekämpft. Zudem waren etwa 40 Beamtinnen und Beamte der Polizei im Einsatz.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden