Uruguay hat sich mit einer glanzosen 1:0-Niederlage gegen Spanien von der WM verabschiedet. Im Spiel sorgten vor allem die Auswechslungen von Goalie Fernando Muslera und Federico Valverde für Wirbel. Denn im Vorfeld wurde bekannt, dass es einen Spieler-Aufstand gegen Coach Marcelo Bielsa gab.
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Nach dem für die Südamerikaner blamablen Aus in der Gruppenphase gegen vermeintlich schwächere Nationen wie Kap Verde und Saudi-Arabien zog der Verband nun knallharte Konsequenzen.
Spieler-Aufstand geht schief
Nach dem Aufstand und dem Aus wütete Bielsa im Interview und wies jede Schuld von sich. Auch die Verbands-Bosse dürften auf der Seite des Trainers stehen. Denn man hat kurzerhand den Privatjet, der die Stars in die Heimat hätte fliegen sollen storniert.
Die Konsequenz: Alle Kader-Akteure müssen auf eigene Faust zurück fliegen und sitzen vorerst in den USA fest, bis sie einen Heimweg gefunden und gebucht haben. Ob es weitere Konsequenzen geben wird, zeigt sich in den kommenden Wochen.
Besonders brisant ist allerdings, dass Uruguay in vier Jahren das WM-Eröffnungsspiel ausrichten wird. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums könnte die Krise zwischen Verband und Spielern allerdings nicht ungemütlicher sein.
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