Kap Verde ist sensationell in die K.o.-Phase der WM aufgestiegen. In einer Gruppe mit den Endrunden-Dauergästen Spanien, Uruguay und Saudi-Arabien blieb das kleinste Land der WM-Geschichte (584.000 Einwohner) bei seinem Premieren-Auftritt sogar ungeschlagen.
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Während vor allem Tormann Vozinha als gefeierter Held hervorgeht, hat der Erfolg der ehemaligen portugiesischen Kolonie auch eine rot-weiß-rote Handschrift.
2009 war niemand Geringerer als der 2024 verstorbene ehemalige ÖFB-Teamchef Didi Constantini, unter dem unser Kapitän David Alaba sein Team-Debüt feiern durfte, bereits auf dem Inselstaat auf Einladung des Verein Delta Cultura Austria zu Gast und absolvierte mit den jungen begeisterten Kindern einige Fußball-Trainings.
Teamspieler lernte von Constantini
Unter seinen Schützlingen in der Fußballschule war unter anderem auch der aktuelle Kap-Verde-Teamspieler Diney Borges, der bei der Endrunde alle drei Spiele bisher durchgespielt hat und zu den Stützen des Nationalteams gehört.
Von 2011 bis zur Corona-Pandemie gab es jährlich sogar ein Nachwuchsturnier in Wien, bei dem Geld für die Fußballschule in Tarrafal gesammelt wurde.
Constantini fühlte sich mit der Insel verbunden und führte die Einheiten ehrenamtlich aus. Als er am 18. Dezember 2024 verstorben ist, trauerte das ganze Land um den Tiroler. Nun hat er nicht nur im heimischen Nationalteam seine Fußspuren hinterlassen, nun darf die Welt sein Werk auch dank dem Wunder von Kap Verde sehen.
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