Stradale beschlagnahmt

Wird Raser-Ferrari in Wien versteigert?

Roter Ferrari SF90 Stradale steht in einer Ausstellungshalle.
© Wikipedia
Den Ring mit Spielberg verwechselt hat ein Wiener, der sich erst kürzlich einen schnittigen Ferrari geleistet hat. Dem Alko-Raser könnte der km/h-Ausraster teuer zu stehen kommen.
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Wien. Wie die Exekutive berichtet, führten Beamte des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt in der Nacht auf Sonntag Geschwindigkeitsmessungen im Bereich des Franz-Josef-Kai beim Schwedenplatz mitten in der City durch.

Dabei wurde ein hochpreisiger Sportwagen - oe24-Infos zufolge ein nagelneuer blitzblank geputzter roter Ferrari SF 90 Stradale - das 1.000-PS-Supercar kostet eine knappe halbe Million - mit einer Geschwindigkeit von 114 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen.

Im Zuge der Lenker- und Fahrzeugkontrolle wurde bei dem 47-jährigen Lenker eine Alkoholisierung von ca. 0,7 Promille festgestellt.

Aufgrund der erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitung wurde dem Möchtegern-Scuderia der Führerschein vorläufig abgenommen und der Sportwagen vorläufig beschlagnahmt. Die Beamten erstatteten mehrere Anzeigen an die Behörde. Das wirklich dicke Ende der Ferrari-Karriere hängt noch im Raum: Denn die Behörde kann ein Fahrzeug, das die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet um mehr als 60 km/h oder außerhalb des Ortsgebiets um mehr als 70 km/h überschritten wurde, versteigern, wenn der Lenker in den letzten vier Jahren schon einmal als Raser in Erscheinung getreten ist. Bei mehr als 80 km/h im Stadtgebiet zu viel wäre diese "Vorbedingung" nicht notwendig, und das Auto käme ziemlich fix unter den Hammer.

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