Mord an Wienzeile
Mord-Drama um Transgender-Lady: Jagd auf jungen Boxer
Wien. Nach dem Fund der Leiche der 70-jährigen Etchika P. (geborener Olaf, der sich mit 60 einer Geschlechtsanpassung unterzogen und darüber ein Buch geschrieben hatte) in einer feudalen Dachgeschosswohnung in einem Gründerzeit-Haus an der Linken Wienzeile laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Die Ermittler durchleuchten derzeit intensiv das persönliche Umfeld der prominenten Transgender-Aktivistin und Buchautorin und suchen unter anderem nach einem vermeintlichen Mitbewohner bzw. Lover der gebürtigen Deutschen. Dabei handelt es sich oe24-Infos zufolge um einen etwa 25-jährigen Tschetschenen, der - angeblich ein aufstrebender Faust- und MMA-Kämpfer - sich von der Beziehung zu der schillernden Box-Promoterin, die in ihrer Karriere auch einen früheren Weltmeister betreut und gesponsert hatte, so einiges erhofft hatte. Worüber es dann zum Streit gekommen sein dürfte. In einem ihrer letzten TikTok-Videos sprach Etchika "von einer schwierigen Situation mit ihrem Lebenspartner", zeigte sich jedoch "zuversichtlich". Zeugen wollen den Verdächtigen angeblich gesehen haben, wie er am Tag vor der Auffindung der Toten mit einem Koffer in der Hand eilends das Weite gesucht habe.
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Freunde der Frau, die in der Transgender-Szene für viele ein Idol war, die anderen mit ihrem Nicht-aufgeben-Habitus Mut machte, hatten seit Tagen nichts mehr von der 70-Jährigen gehört und schauten besorgt in der Wohnung beim Naschmarkt nach. Als sie die Vermisste leblos vorfanden, alarmierten sie die Einsatzkräfte. Ein Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod feststellen. Laut Polizei dürfte die Frau bereits seit ein paar Tagen tot gewesen sein.
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