Horror-Szenario
Wegen Hitze: Fische drohen in der Donau zu ersticken
Falls die extreme Hitze in Österreich anhält, drohen den heimischen Ökosystemen schwere Schäden. Am Montag vermeldete die Stadt bereits Spitzenwerte von mehr als 29 Grad im Wasser.
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Für Tierarten wie Hechte und Zander besteht akute Erstickungsgefahr. Der Grund dafür ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, dass sich der Sauerstoffgehalt im Wasser bei steigenden Temperaturen verringert. Zur gleichen Zeit kurbelt die Wärme den Stoffwechsel der wechselwarmen Lebewesen an, wodurch diese erheblich mehr Sauerstoff verbrauchen.
Erste Warnsignale gesichtet
Karpfenartige Fische verkraften hohe Temperaturen zwar etwas besser, geraten unter den aktuellen Bedingungen aber ebenfalls unter Stress. Unterdessen zeigen sich auch an der Neuen Donau erste besorgniserregende Veränderungen. Im Uferbereich von Klosterneuburg klagen Anrainer über einen unangenehmen Gestank, der vom Gewässer ausgeht. Ein solcher Verwesungsgeruch deutet meist darauf hin, dass biologische Zersetzungsprozesse stark zunehmen und der Sauerstoff knapp wird.
Grüner Schleim verschwunden
Zudem sorgte ein weiteres Phänomen für Aufsehen: Bis Freitag bildete sich in der Lobau auf Höhe von Kilometer 5,5 eine auffällige Schicht aus grünem Algenschleim direkt an der Wasseroberfläche. Zwar hat sich dieser Grünalgenteppich mittlerweile wieder aufgelöst, doch für Fachleute bleibt die Situation ein Beleg dafür, wie labil das ökologische Gleichgewicht bei dieser Hitze ist.
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