Täter auf E-Scootern

Im Park totgeprügelt: Drogen-Deal eskaliert?

Silhouette einer Person auf einem Tretroller im Park, moderne Gebäude im Hintergrund.
© Roman C. Fuhrich
Ein Algerier starb nach der blutigen Attacke zweier Angreifer auf E-Scootern. Derzeit sieht alles nach Raubüberfall im Drogenmilieu aus, bei der auch eine junge Frau verletzt wurde.
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Wien. Unfassbare Szenen spielten Samstag spät am Abend in der Zieritzgasse bei der U-Bahn-Station Hardegggasse nahe dem Donauspital ab: Im Abenteuerwiesen-Park Stadlau, ein bisher eher ruhiges Fleckchen in Transdanubien - wo am selben Tag ein bisher unbekannter Messerjunge Bursche mit schwarzen langen lockigen Haaren unter Vorhaltung eines spitzen Gegenstandes zwei Passanten überfiel und Geld verlangte - wurde am Abend dann ein Mann regungslos auf einer Wiese aufgefunden. Daneben stand eine Frau, die um Hilfe gerufen hatte und die wie der ausgeknockte Mann Prügelverletzungen aufwies.

Große Steinquader stehen auf einer sandigen Fläche im Park, umgeben von Bäumen und einem Pavillon.
Der Park bei der U-Bahnsttaion Hardegg galkzt bisher als ruhiges Gräötzel. © APA/TOBIAS STEINMAURER

Im Zuge der Erhebungen stellte sich heraus, dass der Algerier - der sich oe24-Infos zufolge unter verschiedenen Identitäten in Wien aufgehalten hat  - gemeinsam mit der Frau unterwegs gewesen sein soll, als beide von zwei bisher unbekannten Personen auf E-Scootern angepöbelt bzw. in Streit geraten sind. Anschließend flüchteten die Schläger in unbekannte Richtung. In weiterer Folge wurden die Ermittler über den Tod des schwer verletzten männlichen Opfers informiert. In der Szene macht sich indes das Gerücht breit, dass es sich bei dem Opfer um einen Suchtgift-Dealer gehandelt haben soll, der von unzufriedenen "Kunden" beraubt und bestraft worden war. Die Polizei äußert sich dazu derzeit nicht.

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