Fan-Trend aus Norwegen

Völlig irre: Jetzt rudert sogar schon die US-Polizei

© Boston Globe via Getty Images
Mit ihrer kollektiven Ruder-Einlage haben die Norweger bei der Fußball-WM auch die Amerikaner angesteckt.
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Als die Nationalmannschaft um Stürmerstar Erling Haaland für das K.-o.-Spiel am Dienstag im Dallas-Stadion gegen die Elfenbeinküste in Texas landete, wurde sie von Beamten des Flughafens auf dem Rollfeld-Boden sitzend und im Einklang rudernd empfangen. "Texas hat den roten Teppich für Norwegen ausgerollt", schrieb Fox News in einem Post mit dem entsprechenden Video dazu.

"Ich habe es nicht gesehen. Ich saß auf der falschen Seite des Flugzeugs, aber das ist schon eine surreale Sache", sagte Norwegens Trainer Stale Solbakken und ergänzte angesichts des Hypes scherzhaft: "Na ja, ich nehme an, der Erfinder des Ruderns hat es sich patentieren lassen - hoffe ich zumindest." Mit dem Ruder-Schlachtgesang haben sich die norwegischen Fans vor und während der WM einen Namen gemacht. Die Aktion, die manche als "Viking Row" bezeichnen, ist eine Art Weiterentwicklung des von Island bei der EM 2016 zelebrierten "Viking Clap".

Der Unterschied: Nach zwei immer schneller werdenden Trommelschlägen haben die Isländer jeweils in die Hände geklatscht - die Norweger dagegen "rudern" auf ihren Plätzen vor und zurück. Norwegen ist erstmals seit 28 Jahren wieder bei einer WM dabei. Sollte gegen die Elfenbeinküste der Achtelfinal-Einzug klappen, würden Haaland und Co. ganz sicher auch wieder auf dem Rasen rudern - und die Fans auf der Tribüne.

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