Drastische Maßnahme

Nur 400 Besucher: Italien-Strand führt Knallhart-Regel ein

Bunte Häuser am Sandstrand der Baia del Silenzio in Sestri Levante, Ligurien, Italien.
© Universal Archive/Universal Imag
Italien greift durch: Besucherlimit für beliebten Traumstrand eingeführt
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Wer in diesem Sommer die idyllische "Baia del Silenzio" in der italienischen Küstenstadt Sestri Levante besuchen möchte, muss sich auf neue Regeln einstellen. Seit dem 1. Juli gilt für den beliebten Strand Portobello ein strenges Besucherlimit. Die Gemeinde reagiert damit auf den immer stärkeren Andrang durch Urlauber und will die Überfüllung des kleinen Strandabschnitts verhindern.

Der Zugang erfolgt nur noch über drei kontrollierte Eingänge. Sicherheitskräfte und elektronische Personenzähler erfassen, wie viele Badegäste sich gerade am Strand aufhalten. Gleichzeitig dürfen sich maximal 400 Personen in der Bucht aufhalten. Der Eintritt bleibt kostenlos, eine Reservierung oder ein Ticket sind nicht erforderlich.

Gegen Überfüllung

Bürgermeister Francesco Solinas erklärte laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, die Maßnahme sei notwendig, um eine Überfüllung zu vermeiden und den Besuchern mehr Sicherheit und Komfort zu bieten. Wer den Strand kurz für einen Restaurant- oder Cafébesuch verlässt, darf anschließend wieder zurückkehren.

Die Regelung gilt täglich bis zum 31. August zwischen 8.30 und 17.30 Uhr. Ist die maximale Besucherzahl erreicht, müssen neu ankommende Gäste warten, bis andere den Strand verlassen.

Dass die Gemeinde den Andrang nicht unterschätzt, zeigte sich bereits am ersten Tag der neuen Regelung: Medienberichten zufolge musste der Zugang zur Bucht schon gegen 10 Uhr vormittags vorübergehend gesperrt werden, weil das Besucherlimit erreicht war. Mit dem Schritt reiht sich Sestri Levante in eine wachsende Zahl italienischer Urlaubsorte ein, die mit Maßnahmen gegen den Massentourismus ihre Natur und die Lebensqualität vor Ort schützen wollen.

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