Rachel Brookes
Nach Verstappen-Interview: Sky-Reporterin kündigt
Insgesamt 14 Jahre lang war die britische Journalistin bei den Übertragungen für Sky im Einsatz. Beim Großen Preis von Spanien stand sie noch am Mikrofon, doch nun folgt das plötzliche Aus. Auf der Plattform X verkündete sie: "Nach vielen Jahren bei Sky gehe ich zu spannenden neuen Projekten über und freue mich auf das, was kommt." Der Auslöser für den Rückzug liegt wohl Mitte Juni. Nach einer Kollision zwischen Max Verstappen und George Russell stellte Brookes eine folgenschwere Frage.
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Kritik direkt im TV
Sie fragte den Niederländer im Interview direkt, ob der Zusammenstoß Absicht gewesen sei. Die Antwort des 28-Jährigen fiel kurz aus: "Ist das wichtig?" Brookes konterte daraufhin, dass sie glaube, dass es für die "Fans und Kinder", die zusehen, wichtig sei. Während die Rennkommissare die Aktion später als Fehler des Piloten werteten und Verstappen eine Zeitstrafe von zehn Sekunden gaben, wodurch er von Platz fünf auf Rang zehn abrutschte, explodierten im Netz die Emotionen.
Heftige Angriffe im Netz
Im "Road to Success"-Podcast sprach die 51-Jährige über die Zeit nach der Sendung. Lob gab es vor allem von Kollegen: "Ich habe viele Nachrichten aus der Fernseh-Branche bekommen. Alle waren im Tenor: 'Gut gemacht, dass du die Frage gestellt hast'". Doch in den sozialen Netzwerken schlug ihr blanker Hass entgegen. Die Kommentare seien schlichtweg "entsetzlich" gewesen.
Konsequente Reißleine gezogen
Die Reporterin berichtete von schockierenden Nachrichten: "Es gab Menschen, die mir schrieben, dass ich nie in der Lage sein sollte, Kinder zu bekommen, weil ich ein schlechtes Vorbild sei." Bemerkenswert sei laut ihr gewesen, dass diese Zeilen meist von Profilen stammten, die Väter mit ihren Kindern zeigten. Zum Schutz deaktivierte sie die Kommentarfunktion. Nun folgt der endgültige Abschied vom Sender.
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