Absurd

Leider geschlossen: Wiens "Coole Zonen"

Menschen sitzen an Tischen im grünen Garten der Canisius-Pfarre am Alsergrund bei Sonnenschein.
© Caritas, Stefanie J. Steindl
Ausgerechnet am heißesten Wochenende des Jahres bleiben 30 von 34 "Coolen Zonen" in Wien geschlossen. Die kostenfrei zugänglichen Kühlräume in Büchereien, Amtshäusern und Pensionistenclubs haben meist nur unter der Woche offen. Selbst die Hauptbücherei am Urban-Loritz-Platz bleibt zu – die Klimaanlage ist defekt.
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Scharfe Kritik kommt von den Wiener Grünen. „Das versteht einfach niemand mehr. An diesem Wochenende erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt mit 40/41 Grad – und die Coolen Zonen bleiben einfach geschlossen. Das ist absurd und zynisch", so Landesparteivorsitzende Judith Pühringer.

Czernohorszky. Der zuständige Stadtrat verweist auf die Trägerorganisationen: „Prinzipiell bin ich dafür, dass Coole Zonen auch am Wochenende öffnen, jedoch hängt das stark von der jeweiligen Organisation ab." Im Bezirk Neubau sprang man mit Ehrenamtlichen ein, drei weitere Zonen öffneten nach Intervention von Stadtrat Peter Hacker doch noch.

Offen. Wer Abkühlung sucht: Vier All-In-Standorte haben geöffnet – in Erdberg, Neubau, Penzing und Ottakring. Die Caritas öffnet eine "Not-Klimaoase" in der Krypta der Pfarre Canisius am Alsergrund (Sa, 14–17 Uhr) sowie den Garten der Pfarre Atzgersdorf in Liesing (So-Nachmittag).

Bäder. Die Wiener Familienbäder reagieren und öffnen am Wochenende bereits ab 10 Uhr statt erst ab 13 Uhr – bis zum Ferienbeginn am 3. Juli.

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