Im niederösterreichischen Laxenburg fällt am 13. November der Startschuss für ein Mammutprojekt. Das Filmarchiv Austria investiert 2,7 Millionen Euro in den Neubau, der Ende 2027 fertig sein soll. Auf rund 1.700 Quadratmetern entstehen zwei klimatisierte Depotebenen mit modernen Rollregalanlagen.
Platznot im Archiv
Das Archiv bewahrt rund 550.000 Filme, jedes Jahr kommen mehr als 10.000 dazu. Die Lager sind seit Jahren voll, wertvolle Bestände lagern in provisorischen Außendepots unter schlechten Bedingungen. Das Depot beendet diese Notlösung. Bei konstant vier bis fünf Grad Celsius und kontrollierter Luftfeuchtigkeit halten analoge Filme mehrere Jahrhunderte.
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Grün und klimaneutral
Eine hochgedämmte Hülle, eine begrünte Fassade und eine Photovoltaikanlage mit 155 kWp machen die Kühlung im Jahresmittel CO₂-neutral. Überschüssige Energie soll künftig auch die Wiener Standorte des Archivs versorgen.
Breite Allianz zahlt
Den Bau finanzieren der Bund mit 600.000 Euro und das Land Niederösterreich mit 200.000 Euro. Dazu kommen die Verwertungsgesellschaften VdFS, VAM und VGR sowie eine österreichische Privatstiftung.
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