Signa-Pleitier

Benko über Gusenbauer: "Auf beiden Seiten fein verdient"

Zwei Männer im Anzug stehen in einem modernen Gerichtssaal, einer beugt sich vor.
© APA/EXPA/ JOHANN GRODER
Gusenbauer sei es "angenehm" gewesen, dass er auf "beiden Seiten fein verdient hat", sagte René Benko im Prozess am Mittwoch.
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Am Mittwoch hat in Innsbruck der nächste Prozess gegen Signa-Gründer René Benko begonnen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft ihm schweren Betrug vor. Unter anderem soll er dem Signa-Investor und Bauunternehmer Hans-Peter Haselsteiner eine "wahrheitswidrige" Garantie abgegeben und die Haselsteiner Familienstiftung insgesamt um 5 Millionen Euro betrogen haben. Benko bekannte sich im Prozess als "nicht schuldig".

Bei Benkos Befragung ging es dann stellenweise auch um Alfred Gusenbauer und dessen Doppelrolle. Denn der frühere SPÖ-Kanzler saß sowohl in der Haselsteiner-Stiftung als auch bei der Signa.

Ein Mann im blauen Mantel und Anzug geht durch einen hellen Flur.
Ex-Kanzler und Ex-Signa Prime-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Gusenbauer im April 2026. © APA/GEORG HOCHMUTH

"Auf beiden Seiten fein verdient"

Hat sich Gusenbauer je gefragt, ob es klug ist, auf beiden Seiten mitzumischen? Benkos Antwort: "Ich glaube nicht, weil es ihm angenehm war, dass er auf beiden Seiten fein verdient hat."

Für Benko gilt die Unschuldsvermutung.

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