Hitzewelle
35 Hektar Feld beim Flughafen in Flammen
Die Freiwilligen Feuerwehren Mannswörth, Schwechat und Schwadorf wurden am Samstag kurz vor 13 Uhr zu einem Feldbrand alarmiert. Nach ihrem erfolgreichen Einsatz posteten die Florianis auf Facebook: "Zum Zeitpunkt der Alarmierung war den Einsatzkräften noch nicht das Ausmaß des Brandes bewusst."
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Bei der Anfahrt konnten die Feuerwehrleute die riesigen Rauchsäulen am Himmel sehen. Schnell entschieden sie sich, weitere Feuerwehren, Ebergassing, Fischamend, Himberg, Kledering, Rannersdorf und Rauchenwarth, zur Hilfe zu rufen. Sie mussten die "sehr rasch laufenden Flammen" unter Kontrolle bringen. Ebenfalls half ein anwesender Bauer den Einsatzkräften. Er grub bei den angrenzenden Feldern die Frucht um.
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Die zehn Feuerwehren waren durch die extrem belastenden Temperaturen jenseits der 30 Grad und das schiere Ausmaß des Brandes gefordert. Sogar die Betriebsfeuerwehr des Flughafens rückte mit dem Löschfahrzeug Panther an. Die Wasserversorgung wurde mit einem eingerichteten Pendelverkehr zu den nächsten Hydranten im Concorde Business Park Schwechat sichergestellt.
Drohnen im Einsatz
Zum Einsatz kam auch die Drohnengruppe der Feuerwehr Himberg. Sie stellten fest, dass rund 35 Hektar Feld und zwei Wundschutzgürtel mit mehreren hundert Metern in Brand standen. Dort wurden zwei weitere Glutnester aufgespürt und gezielt gelöscht. Die Feuerwehr erklärte: "Baumstämme, die zum Teil schon innen brannten, mussten gefällt werden."
Die enorme Hitze aufgrund des Brandes und der prekären Temperaturlage forderte bei den Feuerwehrleuten ihren Tribut: Während der Arbeiten erlitten vier Mitglieder leichte, der Hitze geschuldete gesundheitliche Probleme und wurden vom Roten Kreuz Schwechat betreut, zwei weitere mussten ins Spital gebracht werden. Gegen 20 Uhr war der Einsatz beendet, mehr als 120 Feuerwehrleute kämpften.
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