Eindeutig

1:4 Frankreich schießt sich zum Gruppensieg

Französische Fußballspieler jubeln nach einem Tor beim WM-Spiel gegen Norwegen in Boston.
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Offensiv-Spektakel? Geliefert! Frankreich ließ Norwegen keine Chance. Angeführt von Ballon-d‘Or-Gewinner Ousmane Dembélé, der einen Hattrick schnürte, feierten die "Bleus" einen souveränen 4:1-Erfolg und sicherten sich damit verdient den Gruppensieg in Gruppe I. Für die Skandinavier war die Niederlage dennoch zu verschmerzen: Als Gruppenzweiter löste auch die Elf von Ståle Solbakken das Ticket für das Sechzehntelfinale.
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Dembele-Dreierpack schockt Wikinger

Die "Bleus" überrollten Norwegen nach allen Regeln der Kunst – und das ohne jede Anlaufzeit. Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, da setzte Mbappé das erste Ausrufezeichen. Der Superstar wurde auf halbrechts in die Tiefe geschickt und knallte den Ball aus spitzem Winkel an die Latte. Spätestens da war klar: Auf die komplett rotierte norwegische Elf ohne Haaland rollte ein Sturm zu. Und der ließ nicht lange auf sich warten. In der 7. Minute schickte Mbappé Dembélé mit einem Zuckerpass auf die Reise. Der Weltfußballer zog nach innen und hämmerte den Ball unhaltbar in die Maschen – 1:0 (7.).

Damit war der Bann gebrochen. Die uneingespielte Wikinger-Defensive geriet völlig ins Schwimmen. Nur 13 Minuten später schlug das Traum-Duo erneut zu: Wieder legte Mbappé für Dembélé auf, wieder zog dieser nach innen – und wieder schlug der Ball traumhaft im langen Eck ein – 2:0 (20.).

Norwegen gegen Frankreich


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Die Antwort der Skandinavier folgte allerdings prompt. Nach Zuspiel von Schjelderup verkürzte Aasgaard mit einem satten Schuss ins kurze Eck auf 1:2 (21.) und weckte kurz Hoffnung. Doch die hielt nicht lange. Frankreich hatte das letzte Wort. Die "Bleus" schalteten zwar einen Gang zurück, blieben offensiv aber brandgefährlich und fanden weiter nach Belieben Lücken. So auch in der 32. Minute: Nach Vorlage von Tchouaméni zog Dembélé erneut nach innen und schlenzte den Ball – fast identisch wie beim 2:0 – unhaltbar ins Netz. 3:1 (32.), Dreierpack. Dembélé im Rausch.

Nach der Pause keimte bei Norwegen noch einmal Hoffnung auf. Bobb ließ Hernandez im Strafraum ins Leere laufen und holte den Elfmeter heraus. Doch Maignan blieb der Partycrasher der Wikinger. Frankreichs Keeper parierte stark und erstickte den möglichen Anschlusstreffer im Keim. Danach ließen die "Bleus" die Zügel etwas schleifen. Die Elf von Ståle Solbakken schnupperte immer wieder am Anschlusstreffer. Wirklich ins Wanken geriet der Vize-Weltmeister aber nicht mehr und brachte den Vorsprung mit einem Kopfballtor von Doue am Ende souverän über die Zeit.

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