Europas Leitbörsen starten schwach in den Handel
Der Dow Jones hatte am Montag mit einem Minus von 1,09 Prozent geschlossen. Zudem dürfte noch der unerwartet schwache US-Arbeitsmarktbericht von Freitag nachwirken.
Auf dem US-Arbeitsmarkt sind im Dezember überraschend nur 74.000 neue Stellen geschaffen worden. Das ist der niedrigste monatliche Zuwachs seit Anfang 2011. Ökonomen hatten mit 196.000 Stellen gerechnet. Der Bericht schürte zwar Hoffnungen auf eine weiter expansive Geldpolitik der US-Notenbank, weckte aber auch Ängste um die Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft.
Unter den größeren Kursverlierern fanden sich am Dienstag im Frühhandel Celesio. Die Aktie des Pharmagroßhändlers büßte bis dato 6,68 Prozent auf 22,55 Euro ein, nachdem die Übernahme des Unternehmens durch den US-Konkurrenten McKesson gescheitert war. Analysten haben bereits auf die geplatzte Übernahme reagiert. So hat die Deutsche Bank ihre Empfehlung für die Celesio-Aktie von "hold" auf "sell" und ihr Kursziel von 23 auf 17 Euro gesenkt.
Gesucht waren nach positiven Aussagen zum Umsatz AstraZeneca und stiegen in London um 2,85 Prozent auf 3.768 Pence. Konzernchef Pascal Soriot hatte auf einer Investorenkonferenz in San Francisco Zuversicht für den künftigen Umsatz des Pharmakonzerns geweckt.
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