Humanitäre Hilfe
Wien schickt Blaulicht-Flotte in die Ukraine
Bei der Übergabe mit dabei waren auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Vasyl Khymynets, sowie der österreichische Botschafter in der Ukraine, Robert Müller. Die Spende aus Wien geht direkt in den stark umkämpften Osten des Landes.
Einsatz in Gefahrenzone
Konkret wechseln 14 Fahrzeuge den Besitzer. Die Liste reicht von vier voll ausgestatteten Rüstlöschfahrzeugen über eine Drehleiter bis hin zu drei Rettungstransportwagen. Auch ein Taucherrüstfahrzeug und kleinere Mehrzweckautos sind Teil der Hilfslieferung. Bestimmt ist der Fuhrpark für die Region Sumy. Das Gebiet grenzt auf einer Länge von über 560 Kilometern direkt an Russland und steht nahezu täglich unter massivem Raketenbeschuss. "Gerade in einer schwer betroffenen Region wie Sumy ist eine funktionierende Einsatzinfrastruktur von zentraler Bedeutung, um die Bevölkerung unter schwierigsten Bedingungen zu unterstützen", betonte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).
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Logistik und bisherige Transporte
Den Transport an den Zielort wickelt das Innenministerium gemeinsam mit den ukrainischen Behörden ab. Die anfallenden Kosten übernimmt die Europäische Union. Seit Ausbruch des Krieges schickte Wien bereits knapp 90 Lkw mit über 500 Tonnen an medizinisch-technischer Ausrüstung auf den Weg. Heuer kamen abermals knapp 20 Tonnen an Hilfsgütern hinzu.
Betten für Spitäler
In den kommenden Monaten geht die Hilfsaktion nahtlos weiter. Noch heuer sollen über fünf Tonnen Wäsche sowie 380 Spitalsbetten an ukrainische Einrichtungen geliefert werden. Die Sachspenden stammen primär aus Wiener Gesundheitseinrichtungen und werden vor der Abreise sorgfältig aufgearbeitet. "Wien wird seine humanitäre Unterstützung auch weiterhin entschlossen fortsetzen", kündigte der Stadtchef abschließend an.
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