Harvard-Studie

Wer dieses Fett ersetzt, soll länger leben

Butter
© Getty Images
Wer morgens zu viel Butter auf das Brot schmiert, schadet offenbar seiner Gesundheit. Eine große, 30 Jahre lange Langzeitstudie aus den USA – veröffentlicht im Fachblatt JAMA Internal Medicine – zeigt die Folgen.
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Die gute Nachricht: Wer auf pflanzliche Öle umsteigt, kann sein Leben verlängern.

So gefährlich ist der Butterkonsum

Die Forscher haben 30 Jahre lang die Ernährung und den Gesundheitszustand von 221.000 Menschen genau überwacht. Das Ergebnis: Schon wer täglich nur ein kleines Stück Butter – 10 Gramm – durch gesundes Pflanzenöl – wie Oliven- oder Rapsöl – ersetzt, senkt sein Sterbe- und Krebsrisiko um satte 17 Prozent.

Dabei füllten die Befragten alle vier Jahre Fragebögen und mussten Angaben zu Konsum von Butter und pflanzlichen Ölen machen. Der Verbrauch pflanzlicher Öle wurde anhand der Angaben zu Braten, Backen, oder Salatdressings gemacht. Der Konsum von Butter ebenso auch indirekt erhoben, etwa durch Angaben von Braten oder Streichbutter.

Wichtig: Die "Versuchskaninchen" hatten vor 30 Jahren keinen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes.

Je weniger Butter, desto besser

Die Teilnehmer die die meisten pflanzlichen Öle zu sich nahm hatten ein um 16 Prozent niedrigeres Risiko als die, die kaum oder gar keine pflanzlichen Öle konsumierten. Dabei soll laut Studie sogar schon der Wechsel auf etwas weniger Butterkonsum erheblich helfen.

Hauptgrund für den positiven Effekt von pflanzlichen Ölen ist der geringere Anteil an gesättigten Fettsäuren. Diese erhöhen nämlich als "schelchtes Cholesterin" den Cholesterinspiegel.

Fazit der Forscher: Oliven-, Raps- und Sojaöl sind besonders gesund, da sie nicht nur Omega-6-Fettsäuren, sondern auch wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefern.

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