Waschen & Pflegen
Vorsicht! Diese Sachen sollte man nicht auf den Wäscheständer hängen
Der Wechsel der Jahreszeiten ist für viele auch der perfekte Zeitpunkt, die Garderobe einmal durchzusehen. Was monatelang im Schrank lag, wird aufgefrischt, gewaschen und für die neue Saison vorbereitet. Danach geht es für die meisten direkt auf den Wäscheständer. Doch gerade bei schweren und empfindlichen Kleidungsstücken ist das keine gute Idee. Nasse Kleidung ist deutlich schwerer als trockene und wenn sie über einer Stange hängt, kann das Material durch sein eigenes Gewicht aus der Form gezogen werden.
Wollpullover lieber hinlegen
Wolle gehört zu den Klassikern, bei denen Vorsicht angesagt ist. Ein nasser Wollpullover kann ziemlich schwer werden. Hängt er anschließend über dem Wäscheständer, zieht das Gewicht nach unten. Das kann dazu führen, dass sich Ärmel, Schultern oder der gesamte Pullover verziehen. Besser ist es, den Pullover nach dem Waschen vorsichtig in Form zu ziehen und liegend auf einem Handtuch trocknen zu lassen.
Kaschmir ist besonders empfindlich
Auch Kaschmir sollte nach dem Waschen nicht einfach auf eine Stange gehängt werden. Die feinen Fasern können unter dem Gewicht des nassen Kleidungsstücks ihre Form verlieren. Gerade bei hochwertigen Kaschmirteilen lohnt sich deshalb etwas mehr Aufwand: flach trocknen und möglichst nicht unnötig bewegen, bis das Material vollständig trocken ist.
Strickjacken können ausleiern
Auch bei anderen Strickteilen kann das Problem auftreten. Schwere Strickjacken oder grob gestrickte Pullover können sich verziehen, wenn sie über längere Zeit an wenigen Stellen hängen. Besonders unschön sind dabei die typischen Abdrücke der Wäscheständer-Stangen. Wer das vermeiden möchte, sollte schwere Strickteile ebenfalls möglichst flach trocknen.
Dicke Hoodies nicht unterschätzen
Was viele vergessen: Auch ein dicker Hoodie kann nach dem Waschen überraschend schwer sein. Wird er lediglich an den Schultern aufgehängt, kann das Material nach unten gezogen werden. Bei schweren Sweatshirts und Hoodies sollte deshalb ebenfalls darauf geachtet werden, wo das Gewicht beim Trocknen hängt. Im Zweifel ist flaches Trocknen die schonendere Variante.
Nicht nur Kleidung ist betroffen
Die Regel gilt übrigens nicht nur für Pullover. Auch schwere Wolldecken, Tagesdecken oder Gewichtsdecken sollte man nicht einfach tropfnass über eine schmale Wäscheständer-Stange hängen. Durch ihr hohes Eigengewicht können sie sich verziehen oder den Wäscheständer ordentlich belasten. Gerade bei großen Decken lohnt deshalb ein Blick aufs Pflegeetikett: Manche sollen liegend oder großflächig getrocknet werden.
Beim BH kommt es aufs Aufhängen an
BHs müssen dagegen nicht grundsätzlich vom Wäscheständer verbannt werden. Lufttrocknen ist für viele Modelle sogar schonender als hohe Temperaturen. Allerdings sollte ein nasser BH nicht stundenlang ausschließlich an einem einzelnen Träger hängen. Das Gewicht kann dadurch unnötig auf dem Material lasten. Besser ist es, das Kleidungsstück so aufzuhängen oder abzulegen, dass sich das Gewicht möglichst gleichmäßig verteilt.
Das Pflegeetikett ist entscheidend
Bevor ein Kleidungsstück auf dem Wäscheständer landet, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Pflegeetikett. Dort ist angegeben, ob ein Teil beispielsweise liegend getrocknet werden soll. Ein Quadrat mit einer waagrechten Linie weist auf liegendes Trocknen hin.
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