Open-Air in Wien

Vom Fest zum Fiasko: Teures Nachspiel für Beatpatrol

Große Menschenmenge feiert begeistert beim Kronehit Beatpatrol Festival 2023 in der Marx Halle.
© Steinsohn Images
Stundenlanges Warten, abgesagte Acts und infrastrukturelle Mängel: Nach dem Pannen-Festival "Beatpatrol" könnten die Besucher laut Verbraucherschutz jetzt Anspruch auf Geld zurück haben.
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Für Tausende Festivalgäste wurde der vergangene Freitag zur nervigen Geduldsprobe: Im Zuge des Beatpatrol-Festivals eröffnete das Gelände in der Freudenau erst mit stundenlanger Verspätung. Zum großen Ärger der Fans fielen dann noch mehrere angekündigte Acts aus und auch in Sachen Sanitäranlagen sowie Fluchtwegen sorgten grobe Mängel für Unmut.

Beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) häufen sich derweil die Meldungen von Betroffenen. Dabei stellt der VKI klar: Wer ein Ticket kauft, bezahlt nicht nur den Zutritt, sondern auch für das versprochene Programm. Fallen wesentliche Programmpunkte aus oder startet die Veranstaltung mit deutlicher Verspätung, können Konsumenten Gewährleistungsrechte geltend machen.

Preisminderung bis Rückerstattung

Nach Einschätzung des VKI steht den Festival-Besuchern zumindest eine anteilige Preisminderung zu. Bei gravierenden Abweichungen (die hier wohl vorliegen) könne sogar die Rückerstattung des gesamten Ticketpreises erfolgen. Auch der vom Veranstalter angebotene Gratis-Eintritt am Folgetag beseitige mögliche Ansprüche nicht automatisch.

Betroffenen wird geraten, Tickets, Fotos und weitere Beweise aufzubewahren sowie ihre Forderungen schriftlich geltend zu machen. Am Ende könnte das Festival-Chaos nicht nur für die verärgerten Fans, sondern auch für den Veranstalter ein teures Nachspiel haben.

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