Sprengsätze entdeckt
Versuchter Anschlag auf Umspannwerk
Deutschland. Ein Polizeieinsatz läuft aktuell im Süden Brandenburgs. Unweit des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde, dem größten Kraftwerk des Bundeslandes, wurde ein Umspannwerk in Turnow-Preilack im Landkreis Spree-Neiße Ziel eines versuchten Anschlags.
Raketen auf Anlage gefeuert
Nach Informationen der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (MAZ) kamen bei der Attacke selbst gebaute, mit Sprengstoff bestückte Raketen zum Einsatz. Wie die Zeitung unter Berufung auf Sicherheits- und Unternehmenskreise berichtet, soll die Energieanlage mehrfach getroffen worden sein. Einsatzkräfte konnten im Anschluss weitere Vorrichtungen vor Ort entdecken und unschädlich machen.
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Entschärfer im Einsatz vor Ort
Die Polizei hat den Einsatz von Raketen bislang nicht offiziell bestätigt, wie "Bild" berichtet. Gegenüber dem TV-Sender "n-tv" erklärte eine Sprecherin jedoch, dass nach einer anfänglichen Meldung über mögliche Sachbeschädigungen tatsächlich mehrere sogenannte unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen gefunden wurden. Entschärfer rückten an, um die Funde zu sichern und die Gefahr zu bannen.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Trotz des Vorfalls gab es laut Angaben der Behörden zu keiner Zeit Auswirkungen auf die Menschen in der Umgebung. Auch das Stromnetz blieb stabil und es kam zu keinem Ausfall. Ein Sprecher des Kraftwerksbetreibers LEAG bestätigte gegenüber der "MAZ", dass niemand verletzt wurde. Das Kraftwerk, das eine Leistung von 1.500 Megawatt liefert und neben dem Standort auch Cottbus und Peitz mit Wärme versorgt, wird weiter betrieben. Das Landeskriminalamt Brandenburg hat die Ermittlungen zu dem versuchten Anschlag mittlerweile übernommen.
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