Wärmekamera beweist

100 Grad! Bauarbeiter kämpfen gegen die Hitze

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Während viele Menschen bei Temperaturen von über 35 Grad Schutz im Schatten suchen, arbeiten Bauarbeiter in Italien und anderen Teilen Europas weiter unter extremen Bedingungen.
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Auf Baustellen steigen die Temperaturen in der prallen Sonne und auf aufgeheizten Oberflächen auf weit über 50 Grad – an manchen Maschinen und Materialien werden sogar mehr als 100 Grad gemessen.

Baustellen werden zu Hitzefallen

Vor allem in Städten wie Rom verwandeln sich Baustellen während der Hitzewellen in regelrechte Glutöfen. Asphalt, Metallgerüste und Baumaschinen speichern die Hitze und geben sie zusätzlich an die Umgebung ab.

Für die Arbeiter bedeutet das eine enorme Belastung. Kreislaufprobleme, Dehydrierung und Konzentrationsschwierigkeiten zählen zu den größten Gefahren bei extremer Hitze. Experten warnen zudem, dass das Unfallrisiko bei Temperaturen über 30 Grad deutlich steigt.

Arbeiten in den frühen Morgenstunden

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Um die Belastung zu reduzieren, werden Arbeiten in besonders heißen Regionen zunehmend in die frühen Morgenstunden verlegt. Zusätzlich sorgen Trinkpausen, Schattenplätze und regelmäßige Erholungszeiten für mehr Sicherheit auf den Baustellen.

In Italien wurden während der jüngsten Hitzewellen teilweise sogar Arbeitsverbote für besonders belastende Tätigkeiten im Freien diskutiert oder umgesetzt. In der Region rund um Rom mussten Arbeiten in den heißesten Stunden des Tages eingeschränkt werden.

Auch Österreich rüstet sich gegen die Hitze

Die zunehmenden Hitzewellen stellen auch Österreich vor neue Herausforderungen. Seit Anfang des Jahres gelten zusätzliche Hitzeschutzmaßnahmen für Beschäftigte im Freien. Dazu zählen unter anderem ausreichend Trinkwasser, Beschattung sowie angepasste Arbeitszeiten ab hohen Temperaturen.

Denn eines ist klar: Extreme Hitze wird auf Europas Baustellen immer mehr zur Belastungsprobe – für Mensch und Material gleichermaßen.

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