Trauer im Skisport
Ski-Legende mit 78 Jahren verstorben
Die Familie von Walter Tresch bestätigte gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick", dass der frühere Spitzensportler den Kampf gegen die Krankheit verloren hat. Tresch, der 1948 in Bristen (Schweiz) geboren wurde, zählte in den 1970er-Jahren zu den absolut besten Skirennläufern seines Landes. Erst im Juli war mit Roland Collombin ein anderer bekannter Schweizer Skirennläufer verstorben – oe24 berichtete.
Große Erfolge auf der Piste
In seinen Spezialdisziplinen Abfahrt und Kombination feierte Tresch herausragende Erfolge. Bei den Weltmeisterschaften, die 1972 im Rahmen der Olympischen Spiele stattfanden, fuhr er in der Kombination zur Silbermedaille. Zu seinen sportlichen Höhepunkten gehörten außerdem der Gewinn des Kombinations-Weltcups, ein fünfter Platz im Gesamtweltcup sowie der Triumph bei der berühmten Lauberhornabfahrt in Wengen im Jahr 1971.
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Kurioser Zieleinlauf für das Fotomotiv
Sein Erfolg in Wengen blieb auch wegen einer besonderen Anekdote in Erinnerung: Da Tresch erst mit der hohen Startnummer 39 ins Rennen gegangen war, hatten viele Journalisten die Strecke bereits verlassen und Bernhard Russi als Sieger abgespeichert. Nachdem Tresch überraschend die Bestzeit aufstellte, mussten die Fotografen zurückgeholt werden. Für das perfekte Siegerfoto stellte der Schweizer die Zielankunft ein zweites Mal nach.
Trauer bei Ehefrau und Familie
Über diese Geschichte dürfte der Schweizer im Kreis seiner Liebsten noch oft erzählt haben. Der Vize-Weltmeister hinterlässt seine Ehefrau, vier gemeinsame Kinder sowie sechs Enkelkinder. Nach mehr als 200 absolvierten Rennen in seiner Karriere bleibt der verstorbene Ex-Athlet den Skisport-Fans in bester Erinnerung.
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