Courtroom Chaos

Schwarzenegger als alte Oma in Gerichts-Spiel

KI Arnold Schwarzenegger
© AMAZON LUNA
Film-Legende Arnold Schwarzenegger wird digitaler Richter: Im neuen Amazon-Partyspiel "Courtroom Chaos" bewertet eine generative KI-Version des gebürtigen Österreichers verrückte Streitfälle.
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Nach Rap-Legende Snoop Dogg, der bereits seit Oktober 2025 als digitaler Richter im Vorgänger auftrat, setzt Amazon beim neuen Game auf die steirische Action-Ikone. In "Courtroom Chaos – Starring Arnold Schwarzenegger", das vom Studio GameNight entwickelt wurde, schlüpfen die Spieler in frei erfundene Rollen. Sie tragen ihre absurden Fälle per Sprache vor und der 78-jährige Hollywood-Star hört über eine generative KI-Version zu, stellt Rückfragen, kommentiert die Aussagen und fällt am Ende sein Urteil. Für Prime-Mitglieder ist das Spiel kostenlos verfügbar.

Wortgefechte im virtuellen Gerichtssaal

Arnie in verschiedenen Versionen im Gerichtssaal
Arnie in verschiedenen Versionen im Gerichtssaal © AMAZON LUNA

Das Konzept des Games erinnert stark an bekannte US-Gerichtsshows wie "Judge Judy", setzt aber voll auf künstliche Intelligenz. Es gibt verschiedene Spielmodi: Im Einzelspieler-Modus versucht man ganz alleine, den digitalen Richter auf seine Seite zu ziehen. Im Mehrspieler-Modus treten wiederum zwei Teams mit jeweils zwei bis sechs Spielern gegeneinander an, um den KI-Arnie mit besseren Argumenten zu überzeugen. Der gebürtige Österreicher stellte für das Projekt nicht nur seine Stimme und sein Aussehen zur Verfügung, sondern war aktiv an der Produktion beteiligt und wirbt in einem eigenen Spot für das Spiel.

Echte Gespräche dank Sprachmodellen

Cartoon-Arnie
Cartoon-Arnie © AMAZON LUNA

Jeff Gattis, General Manager von Amazon Gaming, erklärte gegenüber IGN, dass ein solches Spiel ohne große Sprachmodelle gar nicht denkbar wäre. Zwar würden die Entwickler die Spiele erschaffen, aber die KI verleihe Figuren wie Snoop Dogg oder Arnold Schwarzenegger erst ihre echte Persönlichkeit und ermögliche richtige Gespräche mit den Spielern. Laut Gattis hilft die Technik auch enorm beim Erstellen erster Prototypen und von Spielinhalten, die anschließend von Menschen überarbeitet werden. So spart Amazon viel Zeit bei der Entwicklung und kann neue Konzepte schneller ausprobieren, ohne Hunderte Millionen Dollar in riesige Blockbuster investieren zu müssen.

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