Im ganzen Land

Schock für Putin: Russland geht der Sprit aus!

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Ukrainische Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur zeigen schwere Folgen in Russland. In 57 von 83 Regionen herrscht Spritmangel, weshalb Tankstellen bereits Benzin rationieren müssen.
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Der Ukraine-Krieg sorgt direkt in Russland für massive Probleme bei der Treibstoffversorgung. Seit Monaten treffen ukrainische Drohnen gezielt Raffinerien, Öldepots und die Energieinfrastruktur des Landes, was mittlerweile zu spürbaren Engpässen führt.

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Die russischen Behörden versuchen bereits mit Notmaßnahmen gegenzusteuern: Geplante Wartungen von Raffinerien wurden verschoben, Kraftstoffstandards kurzerhand gelockert und die nationalen Reserven angezapft. Dennoch reicht das nicht aus, um den Mangel an den Tankstellen zu decken. Die Auswirkungen betreffen bereits den Großteil des Riesenreiches.

Produktion bricht massiv ein

Als Hauptgrund für das russische Benzinproblem gilt die Überlastung der dortigen Flugabwehr, die die ukrainischen Drohnen nicht effektiv stoppen kann. Russland verfüge zwar über "schlagkräftige Systeme sowie über Stückzahlen, die weit über jene europäischer Länder hinausgehen", erklärt Militärexperte Fabian Hinz in der deutschen Bild. Allerdings kämen selbst diese modernen Systeme "im Zeitalter der Drohnen an ihre Grenzen". Die Ukraine feuere monatlich mehrere Tausend Drohnen in Richtung Russland. Hinz betont, dass selbst wenn "die große Mehrheit abgeschossen wird", immer noch "genug an ihr Ziel" kämen, "um neuralgische Punkte wie den Energiesektor des Landes zu treffen".

Ein Mann steht im Fokus, ein Soldat salutiert im Hintergrund, daneben wehen zwei Fahnen.
© Global Images Ukraine via Getty

Angst vor einem Blackout

Im Land selbst wird das Ausmaß der Krise nicht mehr verheimlicht. Der bekannte russische Militärblogger Fighterbomber macht auf seinem Telegram-Kanal "den Wiederverkauf und die Panik" für die aktuelle Spritkrise verantwortlich und warnt sogar vor einem "regelrechten Blackout". Auch aus der Führungsebene der Wirtschaft gibt es alarmierende Töne: Rosneft-Chef Igor Setschin spricht in einem offiziellen Schreiben an den Kreml unumwunden von einem "beispiellosen Ausmaß an Schäden" an den russischen Raffinerien, die durch die ukrainischen Drohnenangriffe verursacht wurden.

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