3:1 gegen Usbeken

Afrikaner jubeln: Kongo fix weiter

© EPA
Der Kongo jubelt! Mit einem 3:1-Sieg gegen Usbekistan sind die Afrikaner fix unter den acht besten Gruppendritten.
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Die Demokratische Republik Kongo hat sich als einer der acht besten Gruppendritten für die K.o.-Phase der Fußball-WM qualifiziert. Die Zentralafrikaner besiegten Usbekistan am Samstag (Ortszeit) in Atlanta nach Rückstand noch mit 3:1 und treffen nach dem ersten WM-Sieg ihrer Geschichte im Sechzehntelfinale auf England. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn stand damit fest, dass Österreich im Fall einer Niederlage gegen Algerien aus dem Turnier ausgeschieden wäre.

Bei einem Unentschieden zwischen Österreich und Algerien wären beide Teams weiter. Die ÖFB-Auswahl würde bei einem Sieg und bei einem Remis im Sechzehntelfinale am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ) in Los Angeles auf Spanien treffen. Ein anderer möglicher Gegner kommt nicht mehr in Frage. Algerien bekäme es bei einem Sieg mit Spanien und bei einem Remis mit der Schweiz zu tun. Bei einer Niederlage müssten auch die Algerier die Koffer packen.

DR Kongo drehte Partie in Hälfte zwei

Usbekistan war schon vor Spielbeginn wegen seiner schlechten Tordifferenz praktisch aus dem Aufstiegsrennen. Kapitän Eldor Shomurodov brachte den Außenseiter aber mit einem sehenswerten Heber ins lange Eck in Führung (10.). Ein Tor von DR Kongos Nathanael Mbuku zählte nach VAR-Entscheidung wegen eines vorangegangenen Foulspiels nicht (17.). Der Ausgleich gelang den Kongolesen aus einem Elfmeter. Yoane Wissa verwertete, nachdem ihn Usbekistans Manchester-City-Star Abdukodir Khusanov gefoult hatte (68.).

Kongo bekam Oberwasser - und fuhr den zum Aufstieg notwendigen Sieg noch ein. Einen abgefälschten Schuss von Meschack Elia lenkte der ebenfalls eingewechselte Fiston Mayele ins Tor (78.). Für die Entscheidung sorgte Wissa mit einem verdeckten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck (91.). Bei einem Remis oder einer Niederlage von DR Kongo hätte Österreich gegen Algerien auch eine Niederlage mit einem Tor Unterschied zum Aufstieg gereicht. In diesem Fall wäre Belgien der Sechzehntelfinalgegner des ÖFB-Teams gewesen.

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