Ukraine-Sieg wichtig
Schach-Legende: Russlands "imperialer Virus" als Feind
Gleichzeitig zeigte er sich am Samstag am Rand des Kongresses der europäischen Liberalen (ALDE) in Wien überzeugt, dass der russische Präsident Wladimir Putin nicht vorhabe, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden, wenn er nicht einen Sieg verkünden könnte.
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"Es gibt kein Zeichen, weder von Putin, noch von seinem inneren Krieg oder der russischen Propaganda, dass sie planen, die Feindseligkeiten zu beenden", erklärte der ehemalige Schachweltmeister. Jede Entscheidung der russischen Regierung zeige, dass sich Moskau auf einen unendlichen Krieg vorbereite. Er sprach davon, dass auch die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Auseinandersetzung in den baltischen Staaten wachse. Putin bedeute Krieg und sein Ziel sei nicht die Ukraine, sondern die EU und NATO und die Wiederherstellung einer Weltordnung, in der wieder das Recht des Stärkeren gelte.
Ex-Schachweltmeister will russisches Imperium fallen sehen
Als Gegenmaßnahme schlug der nunmehr auch kroatische Staatsbürger schärfere Sanktionen der EU vor, die Russland keine Gelegenheit mehr geben sollten, sich anzupassen. Auch müssten jene 200 Milliarden Euro des russischen Staates, die in Belgien eingefroren seien, für die Unterstützung der Ukraine verwendet werden. Auch müsse in der EU deutlicher ausgesprochen werden, dass Russland den Krieg verlieren müsse und auch das russische Imperium fallen müsse.
"Unser Feind ist der imperiale Virus, der tief in den Köpfen des einfachen Russen sitzt", erklärte er. Um zu zeigen, dass das Imperium tot und der Krieg sinnlos sei, bedürfe es letztlich einer ukrainischen Flagge im Schwarzmeerhafen Sewastopol (aus offizieller russischer Sicht 2014 von Russland annektiert, Anm.), die für ein Umdenken sorgen könne. Lob artikulierte der ehemalige Schachspieler für ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien und Industrieanlagen in Russland. "Die Ukraine leistet hier gute Arbeit. Helfen wir ihr mehr", sagte er.
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