WM-Krimi
Österreichs Chancen sind plötzlich gesunken
Mit Schweden und Ecuador stehen bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko nach Bosnien-Herzegowina seit Freitag zwei weitere Gruppendritte im Sechzehntelfinale. Paraguay befindet sich mit 4 Punkten und einer Tordifferenz von minus 2 als Erster in der Warteschleife.
Vor allem die blamable Niederlage der Deutschen hat auch Auswirkungen auf Österreich. Die Chancen, mit nur 3 Punkten weiterzukommen, sind nun deutlich gesunken. Die Statistik-Plattform Football Meets Data rechnet aus, dass der Dritte der Österreich-Gruppe sogar nur noch zu 51,1 Prozent weiterkommt – ein wahrer Rechen-Krimi beginnt.
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Ein Remis reicht fix
Allerdings hat das ÖFB-Team weiterhin alles in eigener Hand. Die Österreicher benötigen am Sonntag (4.00 Uhr MESZ/live ORF 1) in Kansas City gegen Algerien einen Punkt, um als Zweiter fix im Sechzehntelfinale zu stehen. Zu Spielbeginn werden sie zudem wissen, ob und welche Niederlage reichen würde, um auch als einer der 8 besten Gruppendritten aufzusteigen. Wie es derzeit aussieht, könnte etwa ein 0:1 reichen – eine höhere Niederlage könnte allerdings das Aus bedeuten.
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Als Zweiter würde die ÖFB-Auswahl am 2. Juli (21.00 Uhr MESZ) in Los Angeles weiterspielen - gegen den Sieger der Gruppe mit Topfavorit Spanien und Uruguay. Als Dritter gibt es mehrere Varianten. Der wahrscheinlichste Gegner wäre die Schweiz in der Nacht auf 3. Juli (5.00 Uhr MESZ) in Vancouver.
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"Es ist sicherlich von Vorteil, dass wir das allerletzte Spiel von allen haben, die es gibt, sodass wir zu Beginn des Spiels schon ganz genau wissen, welches Ergebnis es braucht", meinte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Über allem steht, dass Österreich erstmals seit 1982 bei einer WM eine Gruppenphase überstehen will. "Wir müssen im letzten Spiel dafür sorgen, dass wir dann auf jeden Fall dabei sind, wenn es in die Play-off-Phase geht", sagte Rangnick. "Dann ist es am Ende auch egal, gegen wen wir dann kommen."
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