Das sagt Österreich

Nur gegen Kickl sein, reicht nicht

Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel
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Ein Kommentar von oe24-Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel.
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Eine kleinere Partei – oder auch eine neue Bewegung – könnte mit einer klaren Positionierung gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl tatsächlich punkten. Die Kanzlerpartei ÖVP – in mehreren Bundesländer regieren Schwarz-Türkise mit Blauen – bräuchte aber weit mehr.

Denn der FPÖ-Boss hat recht wenn er sagt, dass der Aufstieg des Rechtspopulismus in Österreich bereits vor 40 Jahren mit Jörg Haider begonnen habe. Jetzt 40 Jahre danach hat die FPÖ erstmals real die Chance (siehe Umfrage) über die 40 Prozent-Marke zu springen und den Kanzler zu stellen.

Sowohl in SPÖ als auch ÖVP rätseln Strategen, ob man diesen Erfolgskurs von Kickl überhaupt noch stoppen könne. Die Roten hätten mit Gerhard Zeiler einen, der es probieren könnte oder würde. Er alleine könnte aber keine Stimmung drehen. Dazu bräuchte die SPÖ und die ÖVP klare Zukunftsvisionen und Antworten. Echte Tech-Giganten wie Bill Gates warnen immer lauter vor den Folgen der KI auf den Arbeitsmarkt. Hat unsere Regierung irgendwelche echten Antworten darauf?

Wo bleibt eine ernstzunehmende Gesundheitsreform und wo ein echtes Ankurbelungsprogramm für Wirtschaft und Arbeitsplätze? Nur gegen Kickl zu sein, wird schlicht nicht reichen. Lorem ipsum dolor

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