Diversionsangebot

NS-Wiederbetätigung? Lugner im Visier der Justiz

Ein Mann im Anzug spricht bei einer Präsentation vor einem Wahlplakat der FPÖ.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete Leo Lugner soll als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen NS-Wiederbetätigung geführt werden.
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Schwere Vorwürfe gegen den Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneten Leo Lugner. Der Freiheitliche soll laut einem "Standard"-Bericht seit Jahren als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen NS-Wiederbetätigung geführt werden. Auch eine Hausdurchsuchung sowie Chatauswertungen sollen durchgeführt worden sein. Für Lugner gilt die Unschuldsvermutung.

Als Landtagsabgeordneter genießt er Immunität gegenüber Vorwürfen, die im Zusammenhang mit seiner politischen Arbeit stehen. Die Ermittlungen sollen allerdings bereits vor der Wien-Wahl 2025 begonnen haben. Lugner war zu der Zeit noch Sprecher der FPÖ Wien und hatte kein Mandat.

Diversionsangebot für Lugner

Anfragen zu dem Thema lässt Lugner bisher unbeantwortet. Auch oe24 versuchte erfolglos, den FPÖ-Politiker zu erreichen.

Laut "Standard" soll Lugner nun jedenfalls ein Diversionsangebot von der Staatsanwaltschaft Wien erhalten haben. Wenn er die Verantwortung für Fehler übernimmt sowie Auflagen erfüllt, würde er nicht angeklagt.

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