Mit Erfahrung

Neue Chefin bei evangelischer Kirche NÖ

Martina Frühbeck, die neue Superintendentialkuratorin der Diözese Niederösterreich.
© epd/Dasek
Martina Frühbeck ist die neue Superintendentialkuratorin und damit höchste weltliche Repräsentantin der evangelischen Diözese A.B. Niederösterreich.
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Die 58-Jährige wurde am 7. November in Mödling mit Zweidrittelmehrheit gewählt und folgt auf Gisela Malekpour, die das ehrenamtliche Amt nach 15 Jahren niederlegte.

Künftig leitet Frühbeck gemeinsam mit der Superintendentur die Diözese und vertritt sie nach außen.

"Gemeinsam mit anderen in dieselbe Richtung blicken"

In ihrer neuen Rolle möchte sie vor allem "zuhören, verbinden und Verantwortung teilen". Es ist ihr ein Anliegen zu verstehen, "was Menschen in den evangelischen Pfarrgemeinden von Amstetten bis Zwettl bewegt", und das Netzwerk der 28 Gemeinden mit ihren rund 37.000 Mitgliedern zu stärken. "Ich wünsche mir eine Kirche, die fröhlich, mutig und bekennend ist", betonte Frühbeck. Da sie voll berufstätig ist, setzt sie bei der Bewältigung ihrer Aufgaben stark auf Teamarbeit: "Verantwortung zu teilen, Aufgaben zu priorisieren und Stellvertreter:innen aktiv einzubinden ist für mich essenziell." Ihre Leitvision für die vielfältigen Gemeinden fasst sie so zusammen: "Gemeinsam mit anderen in dieselbe Richtung zu blicken – das wäre mein Wunsch."

Die dreifache Mutter bringt bereits viel Erfahrung mit, unter anderem als Kuratorin in Baden und als Mitglied im Superintendentialausschuss. Dieses Leitungsgremium wurde bei der Versammlung zudem durch Birgit Wodon-Lauboeck und Gerhard Los verstärkt, während Lisbeth Fattinger zur neuen Jugenddelegierten gewählt wurde.

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