Forderung
NEOS wollen "Integrationslandkarte"
Ziel sei es, in einem wissenschaftlichen Lagebild jene Stadtteile, Grätzl und Bezirke sichtbar zu machen, wo sich Parallelgesellschaften und Segregation entwickeln, um gezielt gegensteuern zu können, erklärte Shetty in Interviews mit "Presse", "Standard"
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Die Karte soll sich auf Kriterien wie hohe Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit, schwache Bildungsergebnisse, hohe Sozialleistungsabhängigkeit, überbelegte Wohnungen, geringe Deutschkenntnisse sowie eine niedrige Teilnahme an Integrationsangeboten stützen. Erst wenn mehrere dieser Indikatoren über längere Zeit auffällig sind, soll ein Gebiet als "Integrations-Hotspot" gelten, hieß es von den NEOS gegenüber der APA.
In diesen identifizierten Hotspots müssten dann Bund, Land und Gemeinde nachschärfen, etwa mit verpflichtender Sprach- und Bildungsförderung von klein auf, einer Neuordnung bei der Vergabe von Sozialwohnungen, mehr Sozialarbeitern oder verstärkter Polizeipräsenz, so der Vorschlag. Umsetzen soll die "Integrationslandkarte" gemäß den pinken Vorstellungen Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP). Man werde "innerhalb der Koalition darauf pochen, dass wir dieses Projekt nun umsetzen", hieß es. Als Vorbild nennen die NEOS Dänemark, wo es seit 2012 ein nationales Integrationsbarometer gibt. Ähnliche erste Schritte gebe es bereits in Wien mit dem Integrations- und Diversitätsmonitor.
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