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Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelte seit 2022 gegen den Wiener FPÖ-Landtagsabgeordneten Leo Lugner. Der Verdacht: NS-Wiederbetätigung. Am Ende bot man Lugner eine Diversion an, die dieser auch annahm.
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Jetzt meldet sich Lugner in der Causa auch selbst zu Wort: Er bitte "um Entschuldigung für frühere Chat-Nachrichten". In den Ermittlungen ging es um Chats, die den Verdacht der Wiederbetätigung aufkommen ließen.
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Chats über Eiernockerl am 20. April
Lugner erklärt: "Vor neun Jahren habe ich in einem privaten Chat unüberlegte Aussagen gemacht – etwa die Anspielung auf Eiernockerl am 20. April. Solche Äußerungen würde ich heute keinesfalls wiederholen. Sie hätten niemals fallen dürfen, auch nicht im privaten Rahmen eines Chats."
Zur Erklärung: Eiernockerl sollen eine Leibspeise von Adolf Hitler, er wurde am 20. April geboren, gewesen sein.
Das Diversionsangebot der Staatsanwaltschaft habe er angenommen. Er werde 160 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Abschließend hält er fest: "Mir ist es wichtig zu betonen: Ich verurteile die Ideologie des Nationalsozialismus sowie die Verbrechen des NS-Regimes aufs Schärfste."
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