Bis 22 Uhr zu lang?

Kurzparkzone in Penzing stößt auf Widerstand

Drei gelbe Parkscheine liegen hinter der Windschutzscheibe eines Autos in Wien.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Die Debatte um ein frühzeitiges Ende der gebührenpflichtigen Kurzparkzone in den Wiener Randbezirken nimmt weiter Fahrt auf.
OE24 auf Google bevorzugen

Wer im 14. Bezirk nach der Arbeit Freunde besucht, mit der Familie essen geht oder etwas zu erledigen hat, stößt als Autofahrer schnell an seine Grenzen. Hauptgrund dafür ist die flächendeckende Kurzparkregelung in Wien, die werktags bis spät in die Abendstunden gilt und das Parken ohne Parkpickerl auf zwei Stunden beschränkt. Die Wiener Volkspartei übt Kritik an dem Umstand, dass für Außenbezirke dieselben Regeln gelten wie für stark frequentierte Innenstadtlagen.

Mann im Anzug steht lächelnd auf einer städtischen Straße mit Häusern im Hintergrund.
ÖVP Penzing Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock. © ÖVP Penzing

"Penzing ist ein lebenswerter Außenbezirk und nicht gleichzusetzen mit den vielbesuchten inneren Bezirken. Eine Kurzparkzone bis 22 Uhr wird den Bedürfnissen vieler Menschen sowie unserer Betriebe nicht gerecht", erklärt ÖVP Penzing Bezirksparteiobmann Andreas Eisenbock. Konkret gefordert wird ein Ende der Gebührenpflicht bis 19 Uhr und eine Ausweitung der Parkdauer auf drei Stunden - im besten Fall nicht nur in Penzing, sondern in allen Wiener Außenbezirken. Zur Info: Aktuell gilt die Kurzparkzone im Wiener Stadtgebiet von 9 bis 22 Uhr.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden