Bildnis Gertrud Loew
Klimt-Bild für 42 Millionen Euro versteigert
Gustav Klimts Gemälde "Bildnis Gertrud Loew" (1902), das 2015 in Folge einer Einigung zwischen der von Ursula Ucicky gegründeten Wiener Klimt-Foundation und den Erben nach der Vorbesitzerin Gertrud Felsövanyi versteigert wurde, hat bei einer erneuten Auktion in London 36,2 Millionen Pfund (42 Mio. Euro) erzielt. 2015 hatte das Werk 24,8 Mio. Pfund (damals 34,7 Mio. Euro) erzielt.
Der Abend bei Sotheby's brachte auch einen neuen Modigliani-Rekord. Das Gemälde "Sitzender Akt mit Halskette" des italienischen Künstlers wechselte am Mittwochabend für 48,2 Millionen Pfund (56 Millionen Euro) den Besitzer. Lucian Freuds Gemälde "Sleeping by the Lion Carpet", das das britische Aktmodell Sue Tilley zeigt, brachte 29,3 Millionen Pfund ein. Das auf 12 bis 18 Mio. Pfund geschätzte Gemälde "Danaë" von Egon Schiele erhielt einen Zuschlag bei knapp 18 Mio. Pfund (rund 21 Mio. Euro).
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Auktion geht am Donnerstag weiter
Die Kunstsammlung des britischen Milliardärs Joe Lewis, dem einst der Londoner Fußball-Club Tottenham Hotspur gehörte, brachte den Angaben zufolge allein am ersten Tag insgesamt 296,3 Millionen Pfund ein. Zu der Sammlung gehören Werke namhafter Künstler wie Pablo Picasso, Gustav Klimt, Lucian Freud, René Magritte und Egon Schiele.
Die Auktion sollte am Donnerstag fortgesetzt werden. Unter den 23 Werken aus Lewis' Sammlung, die noch unter den Hammer kommen sollten, ist Picassos Bild "Büste einer Frau" von 1938. Es zeigt die Künstlerin Dora Maar, die jahrelang Picassos Lebensgefährtin war, und wird auf zwölf bis 18 Millionen Pfund geschätzt.
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