Angriffe
Geheimdienst-Alarm: Putin will NATO schocken
Nach Recherchen des polnischen Nachrichtenportals Onet sorgen neue Geheimdienstinformationen für Besorgnis in Polen und innerhalb der NATO. Dem Bericht zufolge warnen mehrere hochrangige Quellen aus polnischen Geheimdiensten sowie ein NATO-Botschafter vor möglichen russischen Provokationen an der Ostflanke des Bündnisses. Demnach gehe es nicht um eine groß angelegte Invasion, sondern um begrenzte militärische Aktionen oder hybride Angriffe, die Spannungen gezielt verschärfen könnten.
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Russische Provokationen
Als mögliche Szenarien nennt Onet Drohnenangriffe auf kritische Infrastruktur, simulierte Luftangriffe oder Grenzzwischenfälle, bei denen russische oder belarussische Soldaten unter einem Vorwand polnisches Staatsgebiet betreten könnten. Ziel wäre es laut den Quellen, die NATO auf die Probe zu stellen, den Westen unter Druck zu setzen und die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen.
Polnische Regierungsvertreter betonen laut Onet, dass für solche Fälle bereits militärische Reaktionspläne und Übungen vorbereitet wurden. Gleichzeitig weisen die Quellen darauf hin, dass Russland derzeit wegen des Krieges in der Ukraine nicht über die Kapazitäten für einen offenen militärischen Konflikt mit der NATO verfügt. Die beschriebenen Szenarien seien daher als mögliche Risiken zu verstehen, nicht als unmittelbar bevorstehende Ereignisse.
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