Alarm in NÖ

Flammen-Inferno in Baden: 15 Feuerwehren im Großeinsatz

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Dramatische Szenen am Freitagabend in Enzesfeld-Lindabrunn im Bezirk Baden: Ein ehemaliges Erholungszentrum steht in Flammen. Seit rund 19 Uhr kämpfen zahlreiche Feuerwehrleute gegen den Großbrand.
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Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig: Wassermangel, die abgelegene Lage und die Nähe zum Wald erschweren den Einsatz. Bereits Teile des Dachstuhls sind eingestürzt.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das leerstehende Gebäude bereits größtenteils in Brand. Das Bezirksfeuerwehrkommando Baden löste daraufhin einen Großeinsatz aus. Laut dem jüngsten Update von 21.25 Uhr waren die Löscharbeiten weiterhin im Gang.

Wassermangel erschwert Löscharbeiten

Besonders schwierig ist die Wasserversorgung. Das örtliche Hydrantennetz ist durch den hohen Bedarf überlastet. Zusätzlich erschweren die topografische Lage und die begrenzten Platzverhältnisse die Arbeiten. Auch die unmittelbare Nähe zum Wald stellt eine zusätzliche Herausforderung dar.

Die Einsatzleitung forderte deshalb weitere Großtanklöschfahrzeuge und Tanklöschfahrzeuge an. Auch eine Drohne des Bezirksfeuerwehrkommandos wurde zur besseren Einschätzung der Lage nachgefordert.

15 Feuerwehren im Einsatz

Um 21.15 Uhr standen bereits 15 Freiwillige Feuerwehren vor Ort im Löscheinsatz. © Privat

Um 21.15 Uhr standen bereits 15 Freiwillige Feuerwehren vor Ort im Löscheinsatz. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger sind ebenfalls beteiligt. Unterstützung kommt auch aus den Nachbarbezirken Wiener Neustadt und Mödling. Dadurch soll verhindert werden, dass im Bezirk Baden sämtliche verfügbaren Feuerwehrkräfte gebunden werden.

Besonders dramatisch: Teile des brennenden Dachstuhls sind bereits eingestürzt. Die Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen die Flammen.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, das Gebiet rund um Enzesfeld-Lindabrunn zu meiden. Der Einsatz läuft laut Bezirksfeuerwehrkommando weiterhin.

Ehemaliges Erholungszentrum seit 1999 geschlossen

Bei dem Brandobjekt handelt es sich um das ehemalige Erholungszentrum der Gewerkschaft Handel, Transport und Verkehr. Wie aus der Gemeindechronik hervorgeht, wurde die Anlage 1976 eröffnet. Zum damaligen Angebot gehörten ein Bungalow-Dorf, ein Restaurant, eine Kegelbahn, eine Sauna und ein Hallenbad. 1999 wurde das Erholungszentrum endgültig geschlossen. Seit vielen Jahren steht das Gebäude leer.

Zur Brandursache und zu möglichen Verletzten lagen im jüngsten Update des Bezirksfeuerwehrkommandos noch keine Angaben vor.

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