Der ehemalige Comedy-Star Russell Brand (51) sitzt nach seinem Schuldspruch wegen Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe seit Donnerstag im berüchtigten Londoner Gefängnis Wandsworth. Dem Briten, der einst durch Filme wie "Männertrip" bekannt wurde und 14 Monate mit US-Popstar Katy Perry (42) verheiratet war, wurde die Kaution verweigert. Nachdem er sich in den vergangenen Jahren als gläubiger Christ und Influencer inszeniert hatte, befindet er sich nun in Haft.
Ekliger Protest hinter Gittern
Sein Empfang in der Haftanstalt fiel besonders heftig aus. Laut der britischen "Daily Mail" veranstaltete ein Mithäftling einen Fäkalprotest gegen Brand, indem er seine Zelle mit Kot und Urin verschmierte. Der Gestank breitete sich im gesamten Isolationsbereich aus, in dem Brand aus Sicherheitsgründen untergebracht ist.
Mangelhafte Zustände im Gefängnis
Brands Zelle ist spartanisch ausgestattet mit einer Betonpritsche, einer harten Matratze, einem montierten WC samt Waschbecken sowie einem angeschraubten Tisch mit Hocker. Seine persönlichen Gegenstände musste er abgeben, lediglich seine Bibel durfte er behalten. Das Gefängnis Wandsworth steht seit Jahren wegen Überbelegung und gravierender Mängel in der Kritik. Erst im Oktober wurden dort erhebliche Probleme mit der Heizung gemeldet.
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Strafmaß wird am Montag verkündet
Für den Schauspieler steht der schwerste Schritt noch bevor. Am Montag wird das genaue Strafmaß verkündet, wobei der Richter bereits eine erhebliche Gefängnisstrafe in Aussicht gestellt hat. Zudem ermittelt die Polizei derzeit wegen zweier weiterer Vergewaltigungsvorwürfe gegen den 51-Jährigen.
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