Kurs auf Österreich
Experten warnen: Hitzeglocke bahnt sich an
Am Mittwoch beendet eine Kaltfront mit kräftigen Regenschauern und Gewittern laut Prognosen der GeoSphere Austria die aktuelle Hitzewelle in weiten Teilen des Landes. Im Osten und Süden ist es anfangs noch hochsommerlich, doch am Vormittag bilden sich im Westen erste Quellwolken, die sich bis zum Abend überall ausbreiten. Dabei drohen örtlich Starkregen, Hagel und böiger Wind bei Tageshöchstwerten von 20 bis 36 Grad. Am Donnerstag bleibt es ab dem Nachmittag meist sonnig und trocken bei 22 bis 30 Grad. Nach einer schwachen Kaltfront mit vereinzelten Regenschauern am Freitag und einem freundlichen Samstag steigen die Temperaturen am Sonntag bei recht sonnigem Wetter im Osten bereits wieder auf bis zu 31 Grad.
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Neue Hitzeglocke erreicht bald Österreich
Diese kurze Atempause ist jedoch nur vorübergehend, denn ab Mitte der nächsten Woche zeichnet sich die nächste Phase mit extremen Werten ab. Laut dem Portal "Tauernwetter" zieht das aktuelle Hoch zwar langsam nach Osten ab, doch von Spanien kommend bildet sich bereits eine neue Omega-Wetterlage. Ab Mittwoch, 8. Juli, könnte dieser sogenannte "Heat Dome" Österreich erreichen und bis Montag, 13. Juli, weiter an Fahrt aufnehmen. Konkrete Tageshöchstwerte lassen sich dafür aktuell noch nicht seriös nennen.
Historische Rekordtemperaturen im Osten gemessen
Dass extreme Temperaturen Österreich fest im Griff haben, zeigte sich bereits am Montag. In Bad Deutsch-Altenburg wurde die 40-Grad-Marke geknackt. Die dort gemessenen 40,1 Grad bedeuten einen neuen Juni-Rekord für Niederösterreich und für ganz Österreich. Erst zum dritten Mal in der heimischen Messgeschichte wurden 40 Grad erreicht, wobei der Allzeitrekord von 40,5 Grad aus dem August 2013 weiterhin ungebrochen hält. Auch Kärnten erlebte mit bis zu 36,6 Grad in Ferlach schweißtreibende Wüstentage und verzeichnete damit die bisher höchste Temperatur des Jahres im gesamten Bundesland.
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