In Wien

90 km/h: Syrer mit Rekord-Scooter gestoppt

Zwei Personen mit Schutzkleidung stehen neben schnellen E-Scootern auf einem Gehweg.
© YouTUbe
Die Geschwindigkeitsmessung durch die Polizei musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden - das Gefährt ginge nämlich noch schneller.
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Wien. Polizisten des uniformierten Fahrraddienstes der Landesverkehrsabteilung wurden im Zuge ihres Streifendienstes Mittwochmittag in der Konstanziagasse auf einen E-Scooter aufmerksam, dessen Bauart und Erscheinung den Verdacht nahelegte, dass die gesetzlich zulässige maximale Motorleistung von 600 Watt und damit die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h überschritten werden. Die Cops sollten Recht behalten.

Schmale Wohnstraße mit parkenden Autos, kahlen Bäumen und beidseitigen Gehwegen.
Durch diese enge Gasse (mit Radweg) rauschte der 20-Jährige. © Google Maps

Nachdem der Lenker, ein 20-jähriger Syrer, aufgefordert wurde, anzuhalten, wurde sein Gefährt noch vor Ort mittels eines mobilen Rollenprüfstandes einer Geschwindigkeitsmessung unterzogen. Die Probe aufs Exempel musste jedoch aus Sicherheitsgründen bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h abgebrochen werden. Es ist daher davon auszugehen, dass die tatsächlich erreichbare Höchstgeschwindigkeit des E-Scooters noch darüber liegt. Im Internet heißt es, dass der gegenständliche, aus Südkorea importierte Flitzer namens Dualtron Thunder mehr als 10.000 Watt und je nach Baujahr 100 bis 110 km/h drauf hat, sodass er hierzulande gar nicht verkauft bzw. legal in Betrieb genommen werden dürfte.

Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Er wurde nach sämtlichen verkehrsrechtlichen Bestimmungen angezeigt.

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