Hofburg-Wahl
Strache "verhört" Frau Griss
Am Dienstag will sich Irmgard Griss einem Hearing der FPÖ in Wien stellen. Die Ex-Präsidentin des Obersten Gerichtshofes – sie wurde durch ihre Rolle als Hypo-Untersucherin bekannt – will skizzieren, weshalb sie als Bundespräsidentschaftskandidatin antreten will.
Auch Gastgeber FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache möchte heute betonen, dass er „der Erste gewesen ist, der eine unabhängige Kandidatin ins Spiel gebracht“ habe.
FPÖ will Griss wahrscheinlich nicht aufstellen
Die Blauen werden aber – nach dem starken Eintreten der Neos für Griss – höchstwahrscheinlich die Höchstrichterin nicht aufstellen. Sie wollen im Jänner bekannt geben, ob Parlamentspräsident Norbert Hofer oder Rechnungshof-Chef Josef Moser das FP-Rennen machen.
Thomas Hofer: Von ihrer Reputation und Biografie her ist sie eine sehr starke Kandidatin. Aber sie hat in ihrem Wahlkampf mit unkoordinierten Aussagen bereits Fehler gemacht.
ÖSTERREICH: Würde eine FPÖ-Unterstützung ihr schaden oder nutzen?
Hofer: Es würde ihr eher schaden, weil andere Lager dann abgeschreckt wären. Sie sollte besser unabhängig bleiben.
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