Affären

Stelzer setzt Verfügung gegen Rechtsextremen Sellner durch

Stelzer setzt Verfügung gegen Rechtsextremen Sellner durch
© oe24
Das Landesgericht Linz hat eine einstweilige Verfügung gegen Identitären-Chef Martin Sellner ausgesprochen .
OE24 auf Google bevorzugen

Der Chef der sogenannten "Identitären" hatte in einem Posting im Zusammenhang mit einem Vergewaltigungsfall Unterstellungen gegen den oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) verbreitet, hieß es aus Stelzers Büro.

Absurde Äußerungen des Rechtsextremen

Sellner hatte auf Telegram geschrieben, der Landeshauptmann habe einen Syrer, der eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll, "ins Land gelassen" und habe daher "mitvergewaltigt". Zudem würde er einen Bevölkerungsaustausch organisieren. Stelzer setzte sich gegen diese Aussagen juristisch zur Wehr und bekam in allen Punkten Recht: Sellner wurden per einstweiliger Verfügung derartige unwahre und rufschädigende Äußerungen untersagt.

»Grenze wurde massiv überschritten«

Aus dem Büro des Landeshauptmanns heißt es dazu, dass man prinzipiell solchen Menschen durch einen Rechtsstreit keine Bühne bieten wolle, aber in diesem Fall eine Grenze massiv überschritten worden sei: "Wir stehen für einen offenen Austausch von Meinungen und Argumenten. Niemals darf aber diese Freiheit zum Schutzschild für die Verbreitung von Verschwörung, Drohung und Verunglimpfung werden." Man werde "weiterhin wachsam sein und Extremismus entschieden entgegentreten, damit ein friedliches

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden