Tanken, Wohnen, Einkauf kosten mehr
3,1%-Inflation! Was jetzt alles teurer wird
Wien. Statistik Austria Generaldirektor Tobias Thomas schockte Dienstag mit einer „Schnellschätzung“: Demnach ist die Inflation im August um 3,1 Prozent gestiegen, das ist der höchste Wert seit Dezember 2011. Im Euroraum liegt der Wert bei 3 Prozent, so die EU-Statistiker von Eurostat.
Preis-Treiber. Besonders stark verteuerte sich im August erneut Energie, die 15,4 Prozent teurer war als ein Jahr zuvor. Insgesamt kostet etwa Tanken im Schnitt 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Diesel schlägt um 20.4 Prozent mehr als im Vorjahr zu Buche, Super um 23,2 Prozent.
Wohnkosten. Massiv nach oben gehen auch die Wohnkosten: Plus 7,1 Prozent im Schnitt. Dazu trugen die erhöhten Preise für Heizöl (+28 Prozent), Strom (+5,3), Gas (+4,5) und Fernwärme (+2,7 ) bei. Die Instandhaltung einer Wohnung kostet durchschnittlich 3,8 Prozent mehr. Dafür liegen die Mieten bei „nur“ 1,3 Prozent Anstieg . Autoreperaturen werden um 4,3 Prozent teurer.
Warenkorb teurer, Preisanstieg im Wirtshaus
Schnitzel. Im Gasthaus zahlen wir derzeit fünf Prozent mehr für ein Mittagsmenü. Das Achterl Wein schlägt sich mit + 5,2 Prozent nieder, Mehlspeisen wurden um 3,9 Prozent teuer, Kaffee um 2,6.
Warenkorb. Der Brot-Preis könnte im Herbst um bis zu 10 Prozent nach oben gehen, neuer Rekord. Im Durchschnitt werden die Lebensmittelpreise um 4 Prozent anziehen.
Das Preisniveau für den Wocheneinkauf (inkl.Tanken) steigt um satte 6,1 Prozent. Der Mikorwarenkorb (täglicher Einkauf) verteuert sich um 2,1 Prozent.
Milch und Butter. Auch die Molkereien werden mit den Preisen nach oben gehen: Rund fünf Prozent mehr werden für Milch und Butter verlangt werden.
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