In memoriam

ORF trauert mit Hinterberger-Nacht

Ernst Hinterberger
© Photo Press Service/www.photopress.at
Ab 21:30 Uhr würdigt ORF 2 am 17. Mai den österreichischen Schriftsteller.
OE24 auf Google bevorzugen

Der österreichische Kult-Schriftsteller Ernst Hinterberger verstarb am 14. Mai im 81. Lebensjahr in Lainz. Neben zahlreichen Krimi-Romanen, schrieb Hinterberger auch unzählige Drehbücher für ORF-Serien. Und genau aus diesem Grund hat der ORF nun sein Programm am 17. Mai geändert. Die Donnerstagnacht steht in ORF 2 ganz im Zeichen des Kult-Autors.

Startschuss mit Trautmann
Den Anfang der "In memoriam"-Nacht auf ORF 2 macht der erste Teil der "Trautmann"-Krimi-Reihe mit Titel "Wer heikel ist, bleibt übrig" ab 21:30 Uhr. Gleich im Anschluss erinnert sich Rudi Dolezahl mit dem Porträt "Ernst Hinterberger - Jetzt red' i" an den großen Drehbuchautor. Neben dem Verstorbenen kommen in dieser Doku auch prominente Wegbegleiter wie Marianne Mendt, Wolfgang Böck und Roland Neuwirth sowie viele andere seiner Freunde zu Wort.

Abgerundet mit Mundl und Kaisermühlen Blues
Abgerundet wird die Hinterberger-Nacht mit zwei seiner urigsten TV-Formate. Ab 23:40 Uhr strahlt ORF 2 die aller erste Folge von "Ein echter Wiener geht nicht unter: Salz der Erde" aus dem Jahr 1975 aus. Ganz zum Schluss wird dann noch Bezirksgeschichte geschrieben, Denn ab 0:50 Uhr stehen insgesamt sieben Folgen des Hinterberger-Serienklassikers "Kaisermühlen Blues" am Programm.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


1 / 223

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden