"The Walk"

Drahtseil-Akt in 400 Metern Höhe

"The Walk": Hochseilakt zwischen den Twin Towers
© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH
Nervenkitzel: Joseph Gordon-Levitt balanciert zwischen den Twin Towers.
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45 Minuten verbrachte Hochseilartist Philippe Petit am frühen Morgen des 7. August 1974 auf einem zwischen den New Yorker Twin Towers gespannten Drahtseil. Der Oscar-prämierten Doku "Man on Wire" (2008) über das gefährliche Unterfangen fehlte nur eines: Videoaufnahmen von Petits großem Coup. Mit seinem 3D-Spektakel "The Walk" (ab 23. Oktober im Kino) füllt US-Regisseur Robert Zemeckis nun diese Lücke.

Waghalsige Aktion
Im Paris der frühen 70er-Jahre will der 20-jährige Philippe (Joseph Gordon-Levitt) nur eines: Sein Drahtseil aufspannen, wo immer es sich anbietet. Zwischen Bäumen, Masten und sogar den Türmen der Notre-Dame balanciert der passionierte Hochseilartist - und das stets ohne Sicherheitsnetz oder -gurt, ist er doch "Künstler, und kein Zirkusclown".

Seine wahre Herausforderung aber soll noch folgen: Aus der Zeitung lacht ihm eine Zeichnung des World Trade Centers in New York entgegen, dessen Türme bei Fertigstellung die höchsten der Welt werden sollen. Bald ist klar: Philippe will - nein, muss! - sein Seil zwischen diese Türme spannen, 110 Stockwerke und damit 400 Meter über dem Boden. Also stellt er ein Team an Komplizen zusammen, darunter seine Freundin Annie (Charlotte Le Bon) und Mentor Rudy (Ben Kingsley), und macht sich auf, das Unmögliche zu wagen.

Realistisch in 3D
Was folgt, ist bekannt, wenn auch nicht in Bewegtbildern dokumentiert: Einzig körnige, schwarz-weiße Fotos existieren von Petits gefährlichem und nicht zuletzt illegalem Spaziergang in atemberaubender Höhe, bei dem er acht Mal hin- und zurückging, sich auf das Seil legte, tänzelte und schließlich vor seinem immer größer werdenden Publikum niederkniete. Es sind ebendiese außergewöhnlichen 45 Minuten, die US-Regisseur Robert Zemeckis ("Forrest Gump", "Zurück in die Zukunft") "in all ihrer Pracht" zeigen wollte und dies in "The Walk" auch beinahe in voller Länge tut: Dank 3D-Technik und schwindelerregender Kameraführung wähnt man sich als Zuschauer neben Petit direkt unter den Wolken, blickt mit ihm in den tiefen Abgrund und über die unvergleichliche US-Metropole in der Morgensonne.

"Walk" zwischen Twin Towers


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"The Walk": Hochseilakt zwischen den Twin Towers

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

"The Walk": Hochseilakt zwischen den Twin Towers

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

"The Walk": Hochseilakt zwischen den Twin Towers

© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Zu viel des Guten
Doch während James Marsh es in seiner herausragenden Doku "Man on Wire" vermag, Petits legendären "Coup", wie der sein Projekt stets nannte, mittels Fotos, Re-enactments und Interviews spannend und energiegeladen nachzuerzählen, löst Zemeckis' "The Walk" mit Ausnahme der visuellen Effekte im letzten Drittel so gar nichts aus: Fast cartoonesk mutet das Biopic an, tunkt es doch Petits Entwicklung vom zirkusbegeisterten Buben zum weltberühmten Abenteurer in grelle, überladene Bilder samt französischer "Oh la la"-Klischees und entsetzlich penetranter Filmmusik.

Nicht einmal in jenem ersten "friedlichen, stillen" Moment Petits auf dem Drahtseil gibt Zemeckis die Möglichkeit, innezuhalten, lässt seinen Protagonisten stattdessen im Off seine Gefühlslage beschreiben und das Ganze mit gewaltiger Orchestermusik unterlegen. Fast mutet da das letzte Bild des Films wie ein Versuch der Versöhnung an: Dann steht Petit, wie auch schon zum Beginn, auf der Freiheitsstatue, verbeugt sich vor der Stadt der Träume, New York - und lässt den Blick auf die mittlerweile zerstörten, schmerzliche Erinnerungen an 9/11 weckenden Twin Towers schweifen. Ganz ohne Musik, ohne Worte, ohne Pathos. Geht doch.

INFO

"The Walk": Hochseilakt zwischen den Twin Towers
© 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

Vin Diesel auf Hexenjagd


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"The Last Witch Hunter" mit Vin Diesel

"The Last Witch Hunter" mit Vin DieselBöse Hexen haben sich verbündet, um New York und den Rest der Welt zu zerstören. Nur der 800 Jahre alte Hexenjäger Kaulder (Vin Diesel, "Fast & Furious") ist in der Lage, die dämonischen Zauberwesen zu besiegen. Aber alleine kann der bullige Kämpfer nicht in die Schlacht gegen die dämonische Hexenkönigin (Julie Engelbrecht) ziehen. Also verbündet er sich eher unfreiwillig mit der guten Hexe Chloe (Rosie Leslie, "Game of Thrones"). Regisseur Breck Eisner ("The Crazies - Fürchte deinen Nächsten") hat ein actionreiches Fantasy-Spektakel in Szene gesetzt, in markanten Nebenrollen sind Elijah Wood ("Der Herr der Ringe") und der zweifache Oscarpreisträger Michael Caine mit von der Partie.

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

"The Last Witch Hunter" mit Vin Diesel

"The Last Witch Hunter" mit Vin DieselBöse Hexen haben sich verbündet, um New York und den Rest der Welt zu zerstören. Nur der 800 Jahre alte Hexenjäger Kaulder (Vin Diesel, "Fast & Furious") ist in der Lage, die dämonischen Zauberwesen zu besiegen. Aber alleine kann der bullige Kämpfer nicht in die Schlacht gegen die dämonische Hexenkönigin (Julie Engelbrecht) ziehen. Also verbündet er sich eher unfreiwillig mit der guten Hexe Chloe (Rosie Leslie, "Game of Thrones"). Regisseur Breck Eisner ("The Crazies - Fürchte deinen Nächsten") hat ein actionreiches Fantasy-Spektakel in Szene gesetzt, in markanten Nebenrollen sind Elijah Wood ("Der Herr der Ringe") und der zweifache Oscarpreisträger Michael Caine mit von der Partie.

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"The Last Witch Hunter" mit Vin Diesel

"The Last Witch Hunter" mit Vin DieselBöse Hexen haben sich verbündet, um New York und den Rest der Welt zu zerstören. Nur der 800 Jahre alte Hexenjäger Kaulder (Vin Diesel, "Fast & Furious") ist in der Lage, die dämonischen Zauberwesen zu besiegen. Aber alleine kann der bullige Kämpfer nicht in die Schlacht gegen die dämonische Hexenkönigin (Julie Engelbrecht) ziehen. Also verbündet er sich eher unfreiwillig mit der guten Hexe Chloe (Rosie Leslie, "Game of Thrones"). Regisseur Breck Eisner ("The Crazies - Fürchte deinen Nächsten") hat ein actionreiches Fantasy-Spektakel in Szene gesetzt, in markanten Nebenrollen sind Elijah Wood ("Der Herr der Ringe") und der zweifache Oscarpreisträger Michael Caine mit von der Partie.

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Das waren die Bond-Darsteller


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Sean Connery (1962 - 1967)

© Moviepix/Getty

George Lazenby (1969)

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Roger Moore (1973 - 1985)

© Moviepix/Getty

Arnie-Sohn am Filmset


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Patrick Schwarzenegger am Set von "Midnight Sun"

Patrick Schwarzenegger am Set von "Midnight Sun"

© Photo Press Service, www.photopress.at

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© Photo Press Service, www.photopress.at

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Austro-Drama "Beautiful Girl"


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"Beautiful Girl": Vom Erwachsenwerden & der Liebe

© Lunafilm Filmverleih

"Beautiful Girl": Vom Erwachsenwerden & der Liebe

© Lunafilm Filmverleih

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